Die Dedica EC685 ist eine Siebträgermaschine mit Thermoblock, und De’Longhi bewirbt sie mit 15 Zentimetern Breite. In den Produktdaten auf der De’Longhi-Seite steht die genauere Zahl: 149 Millimeter. Ein Mahlwerk hat sie nicht, die Milch schäumst du an einer Dampfdüse von Hand auf. Mehr als die Breite entscheidet über den Kauf aber etwas anderes, nämlich die Bauart der Siebe.
Welche Dedica das ist und was sie kostet
Beim Hersteller heißt sie Dedica Style. Der deutsche De’Longhi-Shop führt sie in sechs Farbvarianten, EC685.M (Metal), EC685.BK (Schwarz), EC685.R (Rot), EC685.W (Weiß), EC685.BL (Blau) und EC685.TB, alle mit dem Zusatz EX:4. Hier geht es um die silberne Metal-Ausführung, die Amazon unter der ASIN B06WGTZ874 anbietet.
Unsere Preisbox steht bei ca. 124 Euro. Der De’Longhi-Shop verkauft die EC685.M auch direkt, allerdings unter einer anderen Artikelnummer als das Amazon-Angebot (dazu mehr in den FAQ).
Seit wann es sie gibt, lässt sich nur eingrenzen. Als Erscheinungsdatum nennt Amazon März 2017. Die Produktdaten des Herstellers nennen für die Artikelnummer, die zum Amazon-Angebot gehört, den 1. Oktober 2024 als Verfügbarkeitsdatum, was eher nach dieser konkreten Ausführung als nach dem Start der Baureihe aussieht. Als Herkunftsland steht dort China, als Hersteller nennt die Anleitung De’Longhi Appliances in Treviso.
Den Superlativ ordnet De’Longhi selbst ein. „Unsere bisher schmalste Espressomaschine“ heißt es in den Produktdaten, das ist ein Vergleich innerhalb des eigenen Sortiments und keine Aussage über den ganzen Markt. In unserem Siebträgermaschinen-Vergleich steht die Dedica bei 8,3 Punkten und trägt das Badge Preis-Tipp.
Gehäuse, Tank und Bedienfeld
Die Maße gibt De’Longhi als 149 × 330 × 305 mm an. Welche Zahl die Höhe ist, sagt erst Amazon: 30,3 Zentimeter, damit blieben 33 Zentimeter für die Tiefe. Das Produktfoto zeigt einen schmalen, hohen Korpus, aus dem rechts die Dampfdüse mit ihrer Aufschäumhülse seitlich herausragt. Ob diese Düse in den 149 Millimetern schon enthalten ist, lässt sich aus Foto und Maßangabe nicht ablesen. Wer auf den Millimeter plant, sollte das beim Aufstellen nachmessen.
Beim Gewicht kursieren zwei Zahlen. De’Longhis Produktdaten zur Amazon-Artikelnummer nennen 4,22 kg, Amazon selbst 9,3 Pfund, also rund 4,2 kg. Die 5,48 kg auf der Supportseite sind identisch mit dem Verpackungsgewicht; der Karton misst 38,7 × 19,7 × 36,7 cm.
Der Wassertank fasst 1,1 Liter, lässt sich herausnehmen und hat eine Wasserstandsanzeige. Fürs Gehäuse nennt De’Longhi Metal, gebürstet. Der Kurztext derselben Seite spricht von rostfreiem Edelstahl mit glänzend blauem Finish, was zur silbernen Ausführung nicht passt. Wir bleiben bei Metal, gebürstet.
Vorn oben sitzen drei beleuchtete Tasten mit Symbolen: eine Tasse, zwei Tassen, Dampf. Dazu kommen der Hauptschalter, eine orange Kontrolllampe für die Entkalkung und rechts oben ein Drehknopf, über den Dampf und Heißwasser an der Düse austreten. Ein Display gibt es nicht, Einstellungen laufen über Tastenkombinationen. Oben auf dem Gehäuse liegt ein Tassenwärmer, und das Sicherheitsheft warnt, dass die Tassenablage im Betrieb heiß werden kann.
Angeschlossen wird mit Schuko-Stecker an 220 bis 240 Volt. Bei der Leistungsaufnahme widersprechen sich die Herstellerfelder: 1450 W auf der Produktseite, 1350 W im Datensatz der Artikelnummer, 1300 W auf der Supportseite. Den gültigen Wert trägt das Typenschild am Geräteboden, das uns nicht vorlag.
Was in den Unterlagen fehlt
Einige Angaben, die man bei einem Siebträger erwartet, stehen weder in den Produktdaten noch in der Bedienungsanleitung oder der Schnellstartanleitung. Wir haben sie weder geschätzt noch anderswo zusammengesucht:
- der Durchmesser des Siebträgers
- einwandige Siebe: Die Zubehörliste führt ein 1-Tassen-, ein 2-Tassen- und ein Pad-Sieb, die Produktdaten ordnen die Siebe als Druck- bzw. Doppelwandsiebe ein
- der Pumpentyp; belegt sind nur Thermoblock und 15 bar Pumpendruck
- eine Aufheizzeit
- die Brühtemperatur in Grad, es gibt nur die drei Stufen
- der Druck, der am Kaffeemehl ankommt
- ein 3-Wege-Ventil, weder als vorhanden noch als fehlend; Rückspülen kommt in der Anleitung nicht vor
- Lautstärke in Dezibel
- Material von Siebträger, Sieben, Tank und Tropfschale
- Füllmenge der Siebe in Gramm und eine empfohlene Bezugszeit
- ein Entkalkungsintervall in Wochen oder Litern
- Kabellänge und Stromverbrauch pro Bezug
- Ersatzteilpreise und wie lange Ersatzteile lieferbar bleiben
Im Detail: Thermoblock, Drucksiebe, drei Temperaturstufen
Ein Thermoblock hält kein heißes Wasser vor. Die Pumpe drückt Wasser aus dem Tank durch einen beheizten Metallblock, erhitzt wird es auf dem Weg. Deshalb ist so eine Maschine schneller bereit als ein Gerät, das erst einen Kessel voll Wasser aufheizen muss. Die 40 Sekunden bis zur Betriebsbereitschaft stammen allein aus dem Amazon-Text. Die Anleitung spricht trotzdem an zwei Stellen vom Kessel, beim Abkühlen nach dem Dampf und bei der Dichtung. Wir lesen das als eine gemeinsame Heizung für Kaffee und Dampf, dazu passt die Abkühlpflicht aus dem Dampfabschnitt.
Die 15 bar sind der Pumpendruck. Wie viel davon im Sieb ansteht, hängt vom Widerstand des Kaffeebetts ab und bei vielen Pumpenmaschinen von einem Überdruckventil.
Mehr verändert die Bauart der Siebe. De’Longhi führt sie als Druck- beziehungsweise Doppelwandsiebe, und die Reinigungsanleitung bestätigt das: Das perforierte Innensieb ziehst du an einer Lasche heraus, und das Loch auf der Rückseite soll frei bleiben. Bei diesem Siebtyp baut die kleine Austrittsöffnung einen Teil des Widerstands selbst auf. Das verzeiht einen nicht ganz passenden Mahlgrad und erlaubt vorgemahlenen Kaffee, den die Produktdaten ausdrücklich vorsehen. Umgekehrt bringt das Feinjustieren an der Mühle nach der Logik dieser Bauart weniger als bei einem einwandigen Sieb, bei dem das Kaffeebett allein den Widerstand liefert.
Was die Anleitung zum Pulver sagt, ist knapp: fein gemahlen und speziell für Espresso, gleichmäßig verteilt, leicht angepresst. Presst du zu fest, läuft der Kaffee langsam und wird stark, presst du zu wenig, läuft er schnell und wird schwach.
Die Einstellungen erreichst du, indem du die Dampftaste 10 Sekunden hältst, bis die drei Tasten nacheinander blinken. Dann wählt die 1-Tasse-Taste die Brühtemperatur, die 2-Tassen-Taste die Wasserhärte und die Dampftaste die automatische Abschaltung. Für die Temperatur gibt es die Stufen niedrig, mittel und hoch, und sie bezieht sich laut Anleitung auf das Wasser im Thermoblock, nicht auf die Tasse. Nach 15 Minuten ohne Eingabe verlässt die Maschine das Menü von selbst, und über denselben Weg lässt sie sich auf Werkseinstellungen zurücksetzen.
Programmieren kannst du die Mengen. Ab Werk gibt die 1-Tasse-Taste 35 ml aus, einstellbar zwischen etwa 15 und 90 ml, die 2-Tassen-Taste 70 ml, einstellbar zwischen etwa 30 und 180 ml. Dazu hältst du die Taste gedrückt und lässt los, sobald genug in der Tasse ist; danach stoppt jede Ausgabe automatisch. Welches Verhältnis von Pulver zu Wasser zu deiner Tasse passt, rechnet der Brüh-Rechner aus.
Kommt der Espresso zu kühl an, nennt die Anleitung vier Hebel: Tassen mit Heißwasser vorwärmen, den Siebträger mit Sieb, aber ohne Kaffee einspannen und Heißwasser durchlaufen lassen, die Temperaturstufe im Menü anheben und den Tassenwärmer nutzen.
Reicht die Dampfdüse für mehrere Cappuccinos?
Ja, laut Anleitung, wenn du ihre Reihenfolge einhältst: erst alle Espressi, dann die Milch für alle Tassen. Dampf soll höchstens 60 Sekunden am Stück laufen. Danach blinken die Lampen der 1-Tasse- und der 2-Tassen-Taste gleichzeitig, die Maschine ist für Espresso zu heiß. Du stellst einen Behälter unter, öffnest den Dampfknopf und lässt Heißwasser laufen, bis die Ausgabe von allein stoppt.
Die Düse hat einen Auswahlring. Steht er auf CAPPUCCINO, entsteht Schaum; zeigt er nach oben auf HOT MILK, bekommst du gedämpfte, heiße Milch. De’Longhi rechnet pro Cappuccino mit etwa 100 g Milch, entrahmt oder teilentrahmt und mit etwa 5 °C aus dem Kühlschrank. Das Volumen wächst dabei auf das Zwei- bis Dreifache. Rechnerisch braucht das Kännchen also mindestens 300 ml, das ist unsere Ableitung aus diesen Angaben. Schluss ist bei der gewünschten Schaumdichte und etwa 60 °C, laut Anleitung der Idealwert.
Schäumt die Milch gar nicht, zählt die Fehlertabelle vier Ursachen auf: Der Ring steht auf HOT MILK, die Milch ist nicht kalt genug, der Aufschäumer ist verschmutzt, oder es hat sich Kalk angesetzt. Grundlagen zu Milchtemperatur und Kännchenwahl stehen im Ratgeber Milch aufschäumen.
Was kommt sonst infrage?
| Modell | Der Unterschied | Preis | Unsere Wertung | Nimm dieses, wenn |
|---|---|---|---|---|
| DeLonghi Dedica EC685 (dieses Gerät) | 149 mm breit, Druck- bzw. Doppelwandsiebe, manuelle Dampfdüse | ca. 124 € | 8,3 | du wenig Breite frei hast und ohne eigene Mühle anfangen willst |
| DeLonghi Classic EM450 | laut De’Longhi-Datenfeld rund 226 mm breit, dafür 1,7 l Tank statt 1,1 l | ca. 127 € | 7,8 | du knapp 8 cm mehr Platz hast und seltener nachfüllen willst |
| Sage Bambino Plus | automatische Dampfdüse mit je 3 Temperatur- und Schaumstufen, 54-mm-Siebträger, dazu einwandige Siebe | ca. 480 € | 8,4 | du jeden Tag Milchgetränke machst und den Schaum nicht selbst führen willst |
| Gaggia Classic Evo Pro | 58-mm-Siebträger, auch herkömmliche Siebe, 3-Wege-Magnetventil | ca. 500 € | 9,4 | du eine Espressomühle hast oder kaufst und den Mahlgrad selbst suchen willst |
Die Preise sind Richtwerte aus unserem Katalog, keine Tagespreise, und die Wertung ist unsere redaktionelle Einschätzung aus Datenlage und Konstruktion. Gemessen hat sie niemand.
Wann die Dedica passt und wann eine andere
Die Stellfläche ist das Argument, mit dem De’Longhi wirbt, und das Sicherheitsheft rechnet sie wieder ein Stück auf. Es verlangt mindestens 3 cm Abstand zu den Seitenwänden und zur Rückwand und mindestens 15 cm Luft über der Maschine. Aus 149 mm werden so rund 21 cm Nischenbreite. Nimmst du Amazons Höhe von 30,3 cm, brauchst du bis zur Unterkante des Hängeschranks gut 45 cm. Die Arbeitsfläche muss höher als 850 mm über dem Boden liegen, und während des Betriebs darf die Maschine nicht in einem Schrank stehen. Der schmale Streifen direkt neben der Spüle fällt ebenfalls weg: Das Heft untersagt die Aufstellung in der Nähe von Wasserhähnen und Spülbecken.
Bei der Menge hilft der Tank weniger als das Wechselintervall. Das Wasser im Tank soll laut Sicherheitsheft mindestens alle 3 Tage getauscht werden. Steht die Maschine länger als 3 Tage, leerst du den Tank, und vor dem nächsten Trinken bereitest du Heißwasser, Dampf und heißen Kaffee zu und schüttest alles weg. Wer nur am Wochenende Espresso macht, spült also jedes Mal durch.
Milchgetränke gehen, aber nach dem Ablauf aus dem Dampfabschnitt. Wer morgens drei Cappuccinos für die Familie macht und das nicht selbst an der Düse erledigen will, ist bei der Bambino Plus besser aufgehoben, die in unserem Katalog rund 356 Euro mehr kostet.
Die Mühle ist die eigentliche Weiche. Kaufst du eine dazu, lohnen nach unserer Einschätzung herkömmliche Siebe und ein bekannter Siebdurchmesser, und beides hat die Gaggia Classic Evo Pro mit ihrem 58-mm-Siebträger. Sie kostet in unserem Katalog rund 376 Euro mehr als die Dedica, die Mühle nicht eingerechnet.
Bleibt die Classic EM450 aus demselben Haus. Sie kostet in unserem Katalog rund 3 Euro mehr und hat laut De’Longhi einen 1,7-Liter-Tank. Die Maße gibt De’Longhi als 226 × 283 × 310 mm an; liest man die erste Zahl wie bei der Dedica als Breite, ist sie knapp 8 cm breiter. Passt die Breite, würden wir wegen des größeren Tanks eher die EM450 nehmen, obwohl sie in unserer Wertung mit 7,8 unter der Dedica liegt.
Zubehör, Siebe und Wasserfilter
Auf dem Packbild des Herstellers liegen vier Teile: der Siebträger, ein 1-Tassen-Sieb, ein 2-Tassen-Sieb und ein Messlöffel mit Tamper. Die Zubehörliste der Anleitung ist länger, trägt aber bei Pad-Sieb, Messbecher mit Tamper, separatem Tamper, Entkalker und Milchkännchen den Vermerk „nur bei einigen Modellen“. Ein Pad-Sieb zeigt das Packbild nicht, im Amazon-Text ist dagegen von Einsätzen für Pads die Rede. Dazu passt, dass die Produktdaten einmal zwei und einmal drei Siebe zählen. Das Sicherheitsheft verlangt ohnehin, nach dem Auspacken zu prüfen, ob alle Zubehörteile da sind.
Ein Wasserfilter liegt nicht bei. Die Anleitung nennt dafür den De’Longhi-Wasserfilter mit der EAN 8004399327252, erhältlich bei autorisierten Kundendienststellen. Unter derselben EAN führen wir den Wasserfilter DLSC002, in unserer Preisbox ca. 7,49 Euro. Ins Wasser selbst gehört laut Sicherheitsheft nur frisches Wasser, kein Sprudelwasser und kein destilliertes.
Tamper, Dosierringe oder fremde Siebträger bestellst du erst, wenn du den eigenen Siebträger nachgemessen hast; der Durchmesser steht oben unter den fehlenden Angaben. Die Herstellergarantie schließt Schäden durch nicht originales Zubehör aus, ebenso den Austausch von Verbrauchsmaterial wie Filtern.
Reinigung und Entkalken nach Anleitung
Die Anleitung formuliert den wichtigsten Satz unmissverständlich: „Keines der Teile oder Zubehöre der Kaffeemaschine darf im Geschirrspüler gereinigt werden.“ Lösungs- und Scheuermittel sowie Alkohol sind verboten, das Sicherheitsheft ergänzt alkalische Reinigungsmittel und sonstige brennbare Flüssigkeiten und empfiehlt ein weiches Tuch, gegebenenfalls mit neutralem Reinigungsmittel. Die Maschine selbst tauchst du nie ins Wasser, „es handelt sich um ein Elektrogerät“. Vor jeder Reinigung der Außenteile schaltest du aus, ziehst den Netzstecker und lässt sie abkühlen.
Regelmäßig reinigen sollst du die Abtropfschale, die Kaffeefilter, den Kaffeeauslauf, den Wasserbehälter und den Auslauf für Heißwasser und Dampf. In der Abtropfschale zeigt ein roter Schwimmer den Wasserstand; leeren, bevor er aus dem Tassenrost herausragt, sonst kann sie überlaufen. Die Siebe spülst du nach jedem Bezug unter fließendem Wasser. Alle 200 Kaffees lässt du etwa 0,5 Liter Wasser ohne Pulver über den Auslauf laufen. Den Tank reinigst du ungefähr einmal im Monat mit einem weichen Tuch und mildem Reinigungsmittel, den Brühkopf nach der Zubereitung mit einem sauberen, feuchten Tuch. Etwas Wasser im Fach unter dem Tank ist laut De’Longhi normal und wird ab und zu ausgewischt.
Beim ersten Gebrauch schüttest du laut Sicherheitsheft fünf Kaffees, drei Dampf- und drei Heißwasserzubereitungen weg. Stand die Maschine länger als eine Woche, spülst du vorher durch wie bei der ersten Inbetriebnahme.
Entkalkt wird, wenn die Kontrollleuchte blinkt. Wann das ist, hängt von der Wasserhärte ab, die du im Menü in drei Stufen einstellst; einen Wasserhärtetest führt die Zubehörliste der Anleitung mit auf. Die Anleitung erlaubt ausschließlich Entkalker von De’Longhi und warnt, dass ungeeignete Mittel oder unregelmäßiges Entkalken zu Defekten führen können, die die Herstellergarantie nicht deckt. Vorher hängst du den Siebträger aus und füllst die Lösung bis MAX ein. Du hältst die Dampftaste, stellst den Dampfknopf auf Heißwasser und startest mit einem weiteren Druck auf die Dampftaste. Danach spült die Maschine selbstständig in Intervallen mit Pausen. Zwischendurch schließt du den Dampfknopf, damit auch der Kaffeeauslauf durchgespült wird, zum Schluss folgen zwei Spülgänge mit frischem Wasser bis MAX. Einen De’Longhi-Entkalker führen wir als EcoDecalk, die 500-ml-Flasche steht in unserer Preisbox bei ca. 7,98 Euro. Die Schritte im Zusammenhang erklärt der Ratgeber Entkalken und Reinigen.
Für wen geeignet?
Die falsche Wahl ist sie für die Kaffeeecke im Büro und, so lesen wir die Zimmervermietungen im Heft, auch für die Ferienwohnung. Das Sicherheitsheft schreibt dazu: „Dieses Gerät ist ausschließlich für den Hausgebrauch bestimmt. Der Gebrauch ist nicht vorgesehen in: Räumen, die als Küchen für das Personal von Geschäften, Büros und anderen Arbeitsbereichen eingerichtet sind, in landwirtschaftlichen touristischen Einrichtungen, Hotels, Zimmervermietungen, Motels und sonstigen Übernachtungsbetrieben.“ Die Herstellergarantie nimmt gewerbliche Nutzung ebenfalls aus.
In Familien mit Kindern lohnt ein Blick ins Heft, denn es widerspricht sich auf derselben Seite. Einmal heißt es, das Gerät dürfe von Kindern ab 8 Jahren verwendet werden, sofern sie überwacht werden oder im sicheren Gebrauch geschult wurden. Direkt daneben steht: „Dieses Gerät darf nicht von Kindern benutzt werden.“ Wir würden uns an den strengeren Satz halten.
Auch als Maschine fürs unbeheizte Gartenhaus taugt sie nicht: Sinkt die Temperatur unter den Gefrierpunkt, kann das Restwasser gefrieren und das Gerät beschädigen, und eingesetzt werden soll es nur bis 2000 m über dem Meer.



