Der Saeco Xelsis SM7580/00 ist ein Kaffeevollautomat mit separatem Milchbehälter, den Philips 2017 auf den Markt gebracht hat. In unserer Preisbox steht er mit ca. 439,95 Euro. Klavierlack-Schwarz ist bei Philips der Name der Farbe; das Gehäuse besteht laut Datenblatt aus ABS, einem Kunststoff.
Wir hatten die Maschine nicht in der Hand. Was hier steht, kommt aus der deutschen Bedienungsanleitung, die zugleich für SM7581, SM7583 und SM7480 gilt, aus dem Philips-Datenblatt, aus den Produktdaten hinter der Philips-Produktseite, aus einer allgemeinen Saeco-Sicherheitsbroschüre und aus dem Amazon-Katalog. Eine frühere Fassung dieser Seite hatte mehrere Fehler, die wir hier einmal gesammelt korrigieren. Am Bedienfeld sitzt kein Drehregler, der einzige Drehknopf der Maschine verstellt den Mahlgrad. Der Bohnenbehälter fasst 450 g statt 250 g. Statt einer Karaffe hat der Xelsis einen Milchbehälter mit Schlauch zum internen Cappuccinatore. Saecos Design-Flaggschiff ist er nicht: Schon im selben Jahr kam mit dem SM7680 ein Xelsis mit Touchscreen heraus, und heute führt Philips unter anderem Xelsis Deluxe und Xelsis Suprema. Und für 9 bar Extraktionsdruck, für Pflegekosten von 20 bis 30 Euro im Jahr und für die Aussage, der Klavierlack zeige Fingerabdrücke und Staub deutlicher, fanden wir keine Quelle.
Ein Modell von 2017 mit neueren Xelsis-Modellen daneben
Als Verkaufsstart hat Philips den 1. September 2017 in seinen Katalog eingetragen. Laut EU-Konformitätserklärung von Philips Consumer Lifestyle B.V. aus Drachten in den Niederlanden trägt das Gerät das CE-Zeichen seit Juli 2017. Als Ursprungsland gibt das Datenblatt Italien an. 2018 bekam der Xelsis laut Hersteller den iF Design Award.
In seinen Produktdaten nennt Philips das Gerät „die fortschrittlichste Saeco Espressomaschine aller Zeiten“. Derselbe Satz steht auch beim SM7680, den Philips zehn Tage später mit Touchscreen und einer Front in Klavierlack-Schwarz in den Katalog eingetragen hat. Heute führt Philips unter anderem den Xelsis Deluxe (SM8780, SM8785) und den Xelsis Suprema (SM8885, SM8889). Der SM8780 trägt ebenfalls Klavierlack-Schwarz, hat aber ein 5-Zoll-TFT-Farbdisplay mit Touchscreen.
Im Verbraucherkatalog von Philips Deutschland ist der SM7580/00 weiter als aktives Produkt eingetragen, im Katalog des Philips-Shops als gelöscht. Neu bekommst du ihn also über den Handel. In unserem Vollautomaten-Vergleich steht er mit einer Wertung von 8,5.
Gehäuse, Behälter und Bedienfeld
283 x 393 x 489 mm misst der Xelsis laut Anleitung, in der Reihenfolge Breite, Höhe, Tiefe, und das Datenblatt bestätigt die Werte. Beim Gewicht steht in der Anleitung eine Spanne von 10,8 bis 12,2 kg, die für alle vier dort beschriebenen Modelle gilt. Das Netzkabel ist 1200 mm lang.
Auf dem Produktfoto steht der Milchbehälter links neben dem Gehäuse, ein Schlauch verbindet ihn mit dem Auslauf. Solange er angeschlossen ist, brauchst du neben der Maschine also Platz für ihn.
Der Wassertank fasst 1,7 Liter, hat eine LED-Beleuchtung und wird von vorne entnommen. In den Bohnenbehälter passen 450 g; Philips bewirbt ihn als seinen größten Kaffeebohnenbehälter und hat ihm einen Aromaschutzdeckel gegeben. Beim Kaffeesatzbehälter widerspricht sich der Hersteller selbst: 15 Portionen laut Anleitung, 14 laut Datenblatt. Die Abtropfschale nimmt 500 ml auf. Den Auslauf schiebst du auf eine Höhe zwischen 75 und 148 mm. In einen Schrank darf die Maschine während der Benutzung nicht, steht in der Sicherheitsbroschüre, und die Anleitung verlangt eine gerade Stellfläche, weil sonst die Anzeige „Abtropfschale voll“ nicht normal arbeitet.
Bedient wird über ein Display mit Touchsymbolen. Als Displaytyp steht im Datenblatt LCD, Amazon spricht von einem LED-Display mit Direktwahltasten. Abbildung B der Anleitung zeigt sieben Symbole für Getränke auf einen Druck: Espresso, Coffee, Americano, Cappuccino, Latte Macchiato, Caffè Latte und Hot Water. Sechs weitere Getränke liegen in einem Menü, Philips spricht von zwölf Kaffeespezialitäten. Durch die Anzeige blätterst du mit Pfeiltasten nach oben und unten, wählst mit OK und gehst mit Zurück einen Schritt zurück. Gestartet und gestoppt wird mit einer eigenen Taste, dazu kommen Symbole für Profile, Reinigung und Einstellungen.
Sechs Benutzerprofile speichert der Xelsis, jedes erscheint im Display in einer eigenen Farbe. Je nach Getränk stellst du Aromastärke (5 Stufen), Temperatur (3 Stufen), Kaffee- und Milchmenge und den Geschmack ein, und ein Stern markiert, was du verändert hast. Tippst du Start/Stopp oder ein Getränkesymbol zweimal, mahlt die Maschine zweimal hintereinander und bereitet zwei Tassen zu, laut Anleitung bei den meisten Getränken.
Im Detail: Keramikmahlwerk, Thermoblock und Selbsteinstellung
Nur geröstete Kaffeebohnen gehören laut Sicherheitsbroschüre in den Bohnenbehälter, also kein gemahlener Kaffee, kein Instantkaffee, kein Rohkaffee und keine anderen Stoffe. Das Mahlwerk darunter ist laut Philips zu 100 Prozent aus Keramik und auf mindestens 20.000 Tassen ausgelegt. Zur Einordnung: Keramik ist als Werkstoff härter als Stahl, aber spröder.
Zwölf Stufen hat der Mahlgrad, verstellt wird er über einen Drehknopf im Bohnenbehälter. Je niedriger die Einstellung, desto stärker der Kaffee, heißt es in der Anleitung. Den Knopf drehst du nur, während die Maschine mahlt, und immer nur um eine Position, sonst droht laut Philips ein Schaden am Mahlwerk. Auswirken soll sich eine Änderung laut Anleitung erst nach 2 bis 3 Getränken. Bevor du überhaupt daran drehst, rät Philips zu 100 bis 150 Tassen mit der Werkseinstellung, das entspricht etwa einem Monat Nutzung. Nach jeder Änderung des Mahlgrads und nach einem Wechsel der Bohnensorte durchläuft die Maschine außerdem einen Selbsteinstellungsvorgang. Wie du einen Vollautomaten grundsätzlich einstellst, beschreibt unser Ratgeber Kaffeevollautomat einstellen.
Heißes Wasser liefert ein Thermoblock aus Aluminium mit Edelstahlgehäuse. Ein Thermoblock arbeitet wie ein Durchlauferhitzer: Das Wasser fließt durch Kanäle in einem beheizten Metallblock und wird unterwegs warm, statt als Vorrat in einem Kessel heiß gehalten zu werden. Weil Aluminium Wärme gut leitet und wenig Masse mitbringt, heizt so ein Block schnell auf. Philips formuliert es knapp, er erreiche „schnell die Idealtemperatur“.
Für viele Zahlen, die man bei einem Vollautomaten erwartet, gibt es beim SM7580 keine Herstellerangabe. Bei der Technik fehlen:
- die Nennleistung in Watt und der Pumpendruck in bar
- die Brühtemperatur in Grad Celsius und die Aufheizzeit
- die Lautstärke in Dezibel (die Anleitung hält lediglich fest, es sei normal, dass die Maschine hörbar ist)
- die Bauart des Mahlwerks, also Kegel oder Scheiben
- die werkseitigen Bezugsmengen in Millilitern und die Kaffeemenge in Gramm je Bezug
- die Zeit bis zur automatischen Abschaltung
Offen bleibt auch einiges am Material. Den Werkstoff von Milchbehälter, Abtropfschale und Bedienfeld nennt das Datenblatt nicht, ABS steht dort nur für das Gehäuse. Ob „Klavierlack“ eine Lackschicht bezeichnet oder bloß den Farbton, ist unklar, ebenso, wie empfindlich die glänzende Fläche für Kratzer und Fingerabdrücke ist. Und was die „(FR Version)“ im Amazon-Titel bedeutet, Stecker, Displaysprache oder Anleitung, klärt keine der Unterlagen.
Milch über Schlauch und internen Cappuccinatore
Der Milchbehälter fasst 600 ml. In ihn setzt du einen metallenen Milchschlauch, und ein flexibler Schlauch führt von dort zum internen Cappuccinatore, der hinter einer Klappe im Auslauf sitzt. Philips nennt die Technik LattePerfetto und verspricht „festen Milchschaum mit feiner Textur“. Eine Milchaufwärmfunktion führt das Datenblatt ebenfalls.
Mit LatteDuo bereitet der Xelsis ein oder zwei Kaffeespezialitäten in einem Durchgang zu, ausdrücklich auch Cappuccino und Latte Macchiato.
Nach jedem Milchgetränk schickt die Maschine automatisch einen Dampfstoß durch das interne Milchsystem, in der Anleitung heißt das Auto Steam Shoot. Von den zehn Warn- und Achtungshinweisen, die die Sicherheitsbroschüre für diesen Auslauf hat, betreffen zwei die Hitze: Die Klappe des internen Cappuccinatore während der Ausgabe von Getränken auf keinen Fall berühren oder öffnen, weil er sehr heiß werden kann, und das Metallteil des Milchrohrs während der Reinigungsprogramme und direkt danach nie anfassen. Nach der täglichen Nutzung kommt HygieSteam aus dem Reinigungsmenü dazu, eine Dampfreinigung, die laut Philips 99,99 Prozent der Milchrückstände entfernt; die metallene Milchleitung wischst du außen feucht ab.
Wie viel Pflege verlangt der Xelsis?
Unsere Einschätzung: mehr als ein Vollautomat mit fest verbauter Brüheinheit oder mit schlauchlosem Milchsystem. Täglich sind Abtropfschale und Dampfreinigung dran, wöchentlich fünf Bauteile, monatlich zwei Reinigungsprogramme mit Philips-Mitteln. Dazu kommt das Fetten der Brühgruppe.
Die Brühgruppe kommt jede Woche heraus. Dafür schaltest du die Maschine am Hauptschalter hinten aus, nimmst den Kaffeesatzbehälter heraus, öffnest die Serviceklappe, ziehst die Schublade für Kaffeereste heraus, drückst die PUSH-Taste und ziehst die Brühgruppe am Griff heraus. Gespült wird sie unter fließendem Leitungswasser, danach trocknet sie an der Luft. Mit einem Tuch soll sie nicht getrocknet werden, damit keine Fusseln hineingelangen. Die Sicherheitsbroschüre verbietet außerdem die Spülmaschine und jedes Spül- oder Reinigungsmittel für dieses Teil. Einmal im Monat läuft zusätzlich die Reinigung mit Philips Kaffeefettlöser-Tabletten über das Reinigungsmenü.
Gefettet wird die Brühgruppe mit Philips-Schmierfett, eine Tube liegt bei. Wie oft, hängt an deinem Verbrauch: bei 1 bis 5 Getränken am Tag alle 4 Monate, bei 6 bis 10 alle 2 Monate, bei mehr als 10 jeden Monat.
Am Milchsystem kommt zur Dampfreinigung die Wochenarbeit. Den internen Cappuccinatore nimmst du heraus, zerlegst ihn und spülst alle Teile unter fließendem Wasser mit etwas Spülmittel. Auch der Milchbehälter wird zerlegt, die Kugel darin schiebst du mit dem Messlöffel heraus, und die Teile dürfen unter fließendes Wasser oder in den Geschirrspüler. Monatlich steht DEEP MILK CLEAN mit dem Philips Milchkreislaufreiniger an.
Die Abtropfschale leerst du täglich oder sobald die rote Anzeige „Abtropfschale voll“ durchscheint und spülst sie mit etwas Spülmittel. Den Kaffeesatzbehälter leerst du, wenn die Maschine dazu auffordert, und zwar nur bei eingeschaltetem Gerät; einmal pro Woche wird er mit etwas Spülmittel gespült. Ebenfalls wöchentlich: den Wasserbehälter ausspülen und nachsehen, ob der Trichter für gemahlenen Kaffee verstopft ist. Das Gehäuse wischst du mit einem weichen, mit Wasser angefeuchteten Tuch ab; Scheuerschwamm, Scheuermittel, Benzin und Azeton schließt die Sicherheitsbroschüre aus. Einen Reinigungskalender zum Abhaken hat Philips auf die letzte Seite der Anleitung gedruckt.
AquaClean, Entkalken und die Pflegemittel
In den Wassertank gehört ein AquaClean-Filter, und laut Anleitung passen auch nur diese. Philips rechnet so: Wer nacheinander acht AquaClean-Filter einsetzt, muss 5.000 Tassen lang nicht entkalken, je Filter sind es bis zu 625 Tassen. Eine Fußnote schränkt ein, die tatsächliche Zahl hänge von der Getränkewahl ab und davon, wie oft die Maschine spült und reinigt. Spätestens nach 3 Monaten muss der Filter trotzdem raus, auch wenn die Maschine noch keinen Wechsel anzeigt.
Daraus ergibt sich eine einfache Rechnung. Vier Filter im Jahr, einer pro Quartal, decken 2.500 Tassen, das sind knapp 7 Tassen am Tag. Wer weniger trinkt, wechselt nach dem Kalender, wer mehr trinkt, nach der Anzeige.
Der Filter setzt eine kalkfreie Maschine voraus. Kommt er nicht gleich bei der Inbetriebnahme hinein, sondern erst nach etwa 25 Tassen, verlangt die Anleitung vorher eine Entkalkung. Vor dem Einsetzen schüttelst du ihn etwa 5 Sekunden und hältst ihn kopfüber mindestens 30 Sekunden in kaltes Wasser, bis keine Blasen mehr aufsteigen. Was die Härte deines Leitungswassers für Kaffee bedeutet, steht im Ratgeber Wasserhärte und Kaffee.
Wie eine Entkalkung bei Vollautomaten grundsätzlich abläuft, erklärt unser Ratgeber Entkalken und Reinigen. Beim Xelsis füllst du eine ganze Flasche Philips-Entkalker in den Tank und gibst Wasser bis CALC CLEAN dazu. Den AquaClean-Filter nimmst du vorher heraus, unter den Auslauf kommt ein Behälter mit 1,5 Litern. Was dort hineinläuft, darfst du laut Sicherheitsbroschüre niemals trinken. Entkalkungs- und Spülzyklus dauern zusammen ungefähr 30 Minuten.
Die Pflegemittel führt die Anleitung mit Typnummer: Entkalkungslösung CA6700, AquaClean-Filter CA6903, Fett für die Brühgruppe HD5061, Kaffeefettlöser-Tabletten CA6704, Milchkreislaufreiniger CA6705 und das Wartungskit CA6707. Preise dafür nennt Philips in diesen Unterlagen keine, und ohne belegte Stückpreise rechnen wir keine Jahreskosten aus. Zählen lässt sich nur die Menge: Bei je einer Monatsreinigung brauchst du Tabletten und Milchkreislaufreiniger für zwölf Durchgänge im Jahr.
Was kommt sonst infrage?
Drei Geräte aus unserem Katalog, die beim Kauf eines Xelsis realistisch daneben liegen:
| Modell | Der Unterschied | Preis | Unsere Wertung | Nimm dieses, wenn |
|---|---|---|---|---|
| Saeco Xelsis SM7580 (dieses) | Milch über Schlauch und internen Cappuccinatore, LatteDuo für zwei Milchgetränke | ca. 439,95 € | 8,5 | ihr oft zwei Cappuccini gleichzeitig wollt und du das wöchentliche Zerlegen in Kauf nimmst |
| Philips LatteGo 5400 | LatteGo aus 2 Teilen ohne Schläuche, laut Datenblatt kein Doppelbezug mit Milch | ca. 424,48 € | 8,6 | du nach dem Milchkaffee möglichst wenig zerlegen willst |
| Saeco GranAroma SM6580 | Farbiges TFT-Display, 14 Getränke, 4 Profile plus Gast, 300 g Bohnen | ca. 599 € | 8,5 | dir Farbdisplay und Getränkeauswahl wichtiger sind als zwei zusätzliche Profile |
| Jura E8 | Fest verbaute Brüheinheit, Reinigung per Tablettenprogramm | ca. 1.049 € | 9,4 | du nie eine Brühgruppe ausbauen willst und mehr als das Doppelte ausgeben kannst |
Die Preise stammen aus unseren Preisboxen und schwanken. Die Wertung ist unsere redaktionelle Einschätzung auf Grundlage von Datenblättern und Anleitungen, gemessen haben wir an keinem der vier Geräte etwas, und die Spalte „Der Unterschied“ zeigt nur den Punkt, an dem die Entscheidung kippt, kein vollständiges Datenblatt.
Wann der Xelsis, wann ein anderer Vollautomat?
Zwei Milchgetränke auf einmal kann der Xelsis, die LatteGo 5400 kann es nicht. Dafür ist deren Milchsystem laut Philips aus zwei Teilen ohne Schläuche gebaut, die Maschine ist in unserer Preisbox etwas günstiger, und ihr Milchbehälter fasst laut Produktseite 0,26 Liter. Wer morgens meist nur einen Cappuccino für sich macht, ist mit der LatteGo nach unserer Einschätzung besser bedient, weil am Milchsystem weniger zu zerlegen ist.
Beim GranAroma bleibt das Milchsystem gleich: LatteDuo, externer Behälter derselben Größe, interner Cappuccinatore. Er hat ein farbiges TFT-Display und 14 Getränke, dafür nur vier feste Profile und ein Gastprofil, das nichts speichert, und in den Bohnenbehälter passen 300 g. Mit 26,2 cm ist er laut Philips-Datenblatt rund 2 cm schmaler als der Xelsis, in unserer Preisbox aber deutlich teurer. Für einen Haushalt mit fünf oder sechs Leuten, die ihre Einstellungen behalten wollen, würden wir beim Xelsis bleiben. Klavierlack-Schwarz mit Farb-Touchscreen gibt es bei Philips zum Beispiel beim Xelsis Deluxe SM8780; dessen Preis haben wir nicht recherchiert.
Was dir die rund 609 Euro Aufpreis zur Jura E8 ersparen, lässt sich beim Xelsis zählen: rund 52 Mal im Jahr die Brühgruppe ausbauen und spülen, dazu je nach Verbrauch 3 bis 12 Mal fetten.
Unter einem Hängeschrank zählt die Gerätehöhe von 393 mm. Wassertank und Kaffeesatzbehälter kommen laut Philips nach vorne heraus, für diese beiden Handgriffe musst du die Maschine also nicht vorziehen.
Für wen der Xelsis die falsche Wahl ist
Die falsche Wahl ist er für die Kaffeeecke im Büro. Laut Sicherheitsbroschüre ist die Maschine nur für den normalen Hausgebrauch bestimmt, nicht für Personalküchen, Büros, landwirtschaftliche Betriebe oder gewerbliche Umgebungen.
Auch in eine Ferienwohnung, die im Winter unbeheizt bleibt, passt er schlecht. Temperaturen unter 0 °C soll die Maschine nicht ausgesetzt werden, weil im Heizsystem verbliebenes Wasser gefrieren und Schäden verursachen kann. Bleibt sie längere Zeit unbenutzt, soll kein Wasser im Tank stehen.

