Lavazza Tierra for Planet
Espressobohnen

Lavazza Tierra for Planet

★★★★☆Redaktionswertung 4,2 / 5100 % Arabica laut Hersteller, Intensität 6/10, 1 kg
✓ Redaktionell geprüftBewertet von Seydhan Cakmak (Gründer & Chef-Redakteur) · 14.7.2026

Die Tierra for Planet passt zu allen, die einen Espresso suchen, den Lavazza als mild und fruchtig beschreibt, und die dafür bei zwei Doppelten am Tag rund 23 Cent mehr zahlen als für die Cremoso. Wer einen klassischen, kräftigen Bar-Espresso mit Robusta-Anteil sucht, ist bei der Espresso Italiano Cremoso günstiger aufgehoben.

100 % Arabica (Herstellerangabe)Intensität 6 von 10Blumige und fruchtige Aromen laut LavazzaHerkunft: Afrika und Südamerika, laut 500-g-Seite auch Zentralamerika
Richtpreis
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Kurz & knapp8.4/10

Die Lavazza Tierra for Planet ist laut Hersteller 100 % Bio-Arabica, hell geröstet, Intensität 6 von 10, mit Noten tropischer Früchte und Blüten. Ein Kilo kostet ca. 23,49 Euro (Stand September 2026). Die helle Röstung verlangt im Espresso eine Mühle, die sich fein nachstellen lässt, für einen Vollautomaten mit wenigen Einstellmöglichkeiten ist sie die schwierigere Wahl.

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Lavazza verkauft die Tierra for Planet als Bio-Röstkaffee aus 100 Prozent Arabica, ganze Bohnen im Kilobeutel, hell geröstet und auf der hauseigenen Skala mit Intensität 6 von 10 eingestuft. Unser Richtwert liegt bei ca. 23,49 Euro pro Kilo (Stand September 2026). Diesen Betrag zeigte der Amazon-Katalog am 7. September. Im Lavazza-Shop stand er am 24. September ebenfalls, dort mit dem Vermerk, das Produkt sei im Moment nicht verfügbar.

Unter den Sorten italienischer Röster im Kaffeebohnen-Vergleich ist das der höchste Kilopreis. Caffè Mauro, Pellini, Segafredo, die Lavazza-eigene Cremoso und beide Gimoka-Sorten liegen darunter.

Was auf dem Beutel steht

Das Produktfoto zu unserem Katalogeintrag zeigt einen Standbeutel in Weiß und Grün, keine Dose. Oben rechts „Organic coffee beans“ und „1000 g“, unter dem Lavazza-Schriftzug „Torino Italia 1895“. Die Jahreszahl ist die der Firmengründung: 1895 eröffnete Luigi Lavazza in der Via San Tommaso in Turin seinen ersten Laden. In der Mitte sitzt das runde Tierra-Emblem mit „Premium Blend“ und „Bio-Organic“, darunter „For Planet“ und der zweisprachige Zusatz „Rispondiamo al cambiamento climatico, Managing climate change“. Außer dem grünen EU-Bio-Logo ist ein zweites rundes Siegel zu sehen, auf dem 500 Pixel breiten Bild zu klein für eine sichere Bestimmung. Rechts unten stehen „100% Arabica, hand-picked coffee“ und die Intensität 6/10.

Im Lavazza-Shop hat die Kilopackung inzwischen einen neuen Namen: ¡Tierra! For Coffee Projects Bohnen. Seitentitel und Adresse lauten weiter Tierra for Planet, und der 500-Gramm-Beutel läuft unverändert als ¡Tierra! for Planet Bohnen.

Amazon führt die Kilopackung unter der Modellnummer 3238, mit Artikelmaßen von umgerechnet rund 25 mal 15 mal 10 Zentimetern und 1,0 Kilogramm Gewicht. Als Hersteller steht dort die Luigi Lavazza Deutschland GmbH, auf der Produktseite von Lavazza als Lebensmittelunternehmer die Luigi Lavazza S.p.A. in der Via Bologna 32 in Turin.

Röstung hell, Intensität 6, Aroma laut Lavazza

Beide Lavazza-Seiten für die Bohnen, Kilo wie halbes Kilo, geben die Röstung mit „Hell“ an. Der Amazon-Katalogtext spricht von einer leichten Röstung, die dem Kaffee ein feines Aroma und eine goldene Farbe verleihe. Die goldene Farbe ist Werbesprache, beim Röstgrad selbst liegen Amazon und Lavazza aber gleich.

Die 6 ist eine Lavazza-Zahl. Sie sortiert das eigene Sortiment und lässt sich nicht mit der Stärkeskala eines anderen Rösters verrechnen, auch wenn dort ebenfalls eine Zahl bis 5 oder bis 10 steht. Innerhalb der Marke taugt sie als Orientierung: Die Espresso Italiano Cremoso steht bei 8.

Zum Geschmack haben wir nur Herstellertext. Das Profil fasst Lavazza als „Mild und fruchtig“ zusammen, unter aromatische Noten steht „Blumig, Fruchtig“. Auf der Seite des 500-Gramm-Beutels wird die Beschreibung ausführlicher: Noten tropischer Früchte und Blüten, eine zarte, fruchtige Mischung mit lang anhaltendem Geschmack.

Afrika, Südamerika, und je nach Seite auch Zentralamerika

Wo der Rohkaffee herkommt, beantwortet Lavazza auf verschiedenen Seiten auf zwei Arten. Die Seite zum halben Kilo und die Übersichtsseite der Tierra-Kollektion nennen Afrika, Zentral- und Südamerika, der Amazon-Katalog Afrika, Mittel- und Südamerika. Die Seite der Kilopackung, also genau des Beutels, um den es hier geht, nennt wie die Seite des gemahlenen Kaffees nur Afrika und Südamerika.

Unser Ratgeber Kaffee, Herkunft und Geschmack hält die gängige Regel, dass Ostafrika eher Frucht bringt und Südamerika eher Nuss und Schokolade, für eine grobe Händlertendenz, mehr nicht. In einer Masterarbeit mit 20 Arabica-Proben wurden afrikanische Proben mit floralen, fruchtigen und würzigen Noten beschrieben, einige davon eher erdig. Die blumige, fruchtige Beschreibung würde zu einem afrikanischen Anteil passen. Mehr als eine Vermutung ist das nicht, zumal „Afrika“ Äthiopien genauso umfasst wie Uganda.

Handgepflückt sei der Arabica, schreiben der Amazon-Katalog und die Seite des 500-Gramm-Beutels, auf der Kollektionsseite heißt es handverlesen. Von Hand geerntet wird auf zwei Arten. Beim selektiven Pflücken kommen nur reife Kirschen vom Strauch, oft in mehreren Durchgängen. Beim Abstreifen, ebenfalls von Hand, landet der ganze Zweigbesatz auf einmal im Korb, reif und unreif gemischt.

Im Detail: Was eine helle Röstung im Espresso verlangt

Eine hell geröstete Bohne war kürzer oder weniger heiß in der Trommel als eine dunkle. Ihre Zellstruktur ist weniger aufgebrochen, sie ist dichter, und lösliche Stoffe gehen langsamer ins Wasser über. Im Handfilter gleicht die Kontaktzeit das zum großen Teil aus, weil das Wasser dort minutenlang auf dem Kaffeemehl steht. Ein Espresso läuft in ungefähr 25 bis 30 Sekunden durch.

Läuft das Wasser zu schnell durch den Puck, kann die Tasse sauer und dünn ausfallen. Der erste Hebel ist der Mahlgrad: feiner, bis die Durchlaufzeit wieder stimmt. Eine Reihenfolge, in der sich Säuren vor Süße und Bitterstoffen lösen, belegt unser Ratgeber nicht; nach Batali u. a. (2020) zeigte die Wassertemperatur bei gleichem Extraktionsgrad ohnehin keinen Effekt. Wie du eine saure von einer bitteren Tasse unterscheidest, erklärt Kaffee schmeckt bitter oder sauer, das Nachstellen an der Mühle Mahlgrad einstellen.

Zur Crema sagt Lavazza bei dieser Sorte nichts. Crema besteht aus Kohlendioxid, das beim Rösten in der Bohne eingeschlossen wird, und aus gelösten Stoffen, die den Schaum stabilisieren. Robusta liefert nach allem, was über die beiden Arten bekannt ist, von beidem mehr. Wer von Mischungen wie der Cremoso kommt, sollte bei reinem Arabica mit einer dünneren Schicht rechnen, die schneller zusammenfällt. Wie dicht sie steht, hängt zusätzlich am Alter der Röstung, weil das Gas nach dem Rösten nach und nach entweicht.

Beim Koffein gilt dieselbe Artlogik. Arabica enthält etwa halb so viel wie Robusta, bei gleicher Dosis bekommst du aus der Tierra also weniger Koffein als aus einer Mischung mit Robusta-Anteil.

Bio, Rainforest Alliance und die Stiftungsprojekte

Auf der Produktseite steht als Beschreibung „Bio-Röstkaffee, ganze Bohnen“. Die Übersichtsseite der Tierra-Kollektion erklärt dazu, die Bio-Zertifizierung garantiere, dass bei der Ernte die von den europäischen Standards vorgeschriebenen Herstellungsverfahren eingehalten werden.

Der Tierra for Planet ordnet die Produktseite kein Zertifikat der Rainforest Alliance zu, obwohl dieselbe Kollektionsseite beschreibt, welche Vorgaben zur nachhaltigen Landwirtschaft Farmen mit diesem Zertifikat erfüllen müssen.

Die naheliegende Erklärung für den neuen Namen ist ein belegter Anteil. Auf der Kollektionsseite steht unter ¡Tierra! For Coffee Projects, 10 Prozent des Kaffees stammten aus Projekten, in denen sich die Lavazza Stiftung für die Verbreitung guter landwirtschaftlicher Praktiken einsetzt.

Die Tierra-Mischung selbst gibt es seit 2004. Auf der Seite zur Firmengeschichte nennt Lavazza sie das Herz des Engagements für Nachhaltigkeit und schreibt, über das Tierra-Projekt habe man die Lebensbedingungen von über 3.000 Bauern in acht Ländern schrittweise verbessert.

Kilo oder 500 Gramm, und wie lange hält das?

Preislich ist der Unterschied klein, beim Verbrauch nicht. Am 24. September kostete der 500-Gramm-Beutel im Lavazza-Shop 11,99 Euro, umgerechnet 23,98 Euro pro Kilo und damit 49 Cent mehr je Kilo als die große Packung. Lieferbar war dort an dem Tag keine der beiden Größen. Wer weniger als einen doppelten Espresso am Tag trinkt, nimmt aus unserer Sicht den kleinen Beutel, sofern er ihn bekommt.

Die Rechnung dahinter: Mit 18 Gramm für einen Doppelten, unserer Annahme für den Siebträger, reicht das Kilo rund 55 Tage, bei zwei Doppelten täglich knapp einen Monat. Lavazza rät in seinem Ratgeber zur Aufbewahrung, Kaffee innerhalb von 2 bis 6 Monaten nach der Röstung zu verbrauchen, und dieses Fenster zählt ab dem Röster, nicht ab deiner Bestellung. Wie lange ein Beutel schon im Lager lag, weißt du beim Kauf nicht, deshalb lohnt der Blick auf Röst- und Verfallsdatum, zu dem Lavazza ausdrücklich rät.

Für die Lagerung selbst schreibt derselbe Ratgeber, ganze Bohnen wie gemahlenen Kaffee in einem undurchsichtigen, luftdichten Behälter aufzubewahren, idealerweise vakuumversiegelt und geschützt vor Licht, Wärme und Feuchtigkeit. Als Material empfiehlt Lavazza Glas oder Keramik statt reaktiver Werkstoffe, als gleichwertige Alternative zum Behälter nennt der Ratgeber die vakuumversiegelte Originalverpackung, jeweils bei Raumtemperatur an einem trockenen Ort.

Den Kühlschrank lehnt Lavazza ab, weil dort Wassermoleküle aus der Luft in der Dose kondensieren. Vakuumversiegelten gemahlenen Kaffee hält der Ratgeber in der Vorratskammer höchstens fünf bis sechs Monate für frisch. Gemahlen wird erst kurz vor der Zubereitung, und schon gemahlenen Kaffee soll man innerhalb eines Monats verbrauchen.

Ein Kilobeutel wird über Wochen immer wieder geöffnet. Wir würden einen Wochenvorrat in eine kleine, dichte Dose umfüllen und den Rest im Beutel lassen, fest zugerollt oder mit einer Klammer verschlossen. In den Bohnenbehälter eines Vollautomaten würden wir nur füllen, was in wenigen Tagen durchläuft, es sei denn, der Maschinenhersteller gibt den Behälter ausdrücklich als luftdicht an.

Was Lavazza nicht angibt

Diese Punkte haben wir am 24. September 2026 auf den Lavazza-Seiten und im Amazon-Katalog (Stand 7. September) gesucht und nicht gefunden:

  • Anbauländer, Anbauhöhe, Varietäten und Aufbereitung, und damit auch, welche acht Länder das Tierra-Projekt meint und ob der Rohkaffee dieses Beutels aus ihnen stammt
  • das Mischungsverhältnis der Herkunftsregionen
  • ob mit handgepflückt selektives Pflücken oder Abstreifen gemeint ist
  • Röstdauer, Rösttemperatur und den Ort der Röstung
  • die Kontrollstellennummer der Bio-Zertifizierung und welche weiteren Siegel für genau diese Sorte gelten
  • Koffeingehalt und eine Säureangabe als Zahl
  • eine Mindesthaltbarkeit ab Röstung und ob ein Röstdatum aufgedruckt ist
  • Material, Aromaventil, Wiederverschließbarkeit und Recyclingfähigkeit des Beutels
  • Dosis, Mahlgrad, Brühtemperatur und Brühzeit
  • Nährwerte und Allergene
  • seit wann es die Sorte „for Planet“ gibt (belegt ist nur die Tierra-Mischung ab 2004) und ob sich mit dem neuen Namen an der Zusammensetzung etwas geändert hat

Am schwersten wiegt für uns die fehlende Dosier- und Mahlempfehlung. Gerade bei einer hellen Röstung würde ein Startwert viel Ausprobieren ersparen.

Drei Bohnen, die sonst infrage kommen

Sorte Röstung und Herkunft Preis pro kg Unsere Wertung Nimm diese, wenn
Lavazza Tierra for Planet (diese) Hell, 100 % Arabica aus Afrika und Südamerika, laut 500-g-Seite auch Zentralamerika, Bio ca. 23,49 € 8,4 du einen hellen Espresso mit Bio-Angabe suchst und an der Mühle fein nachstellen kannst
Lavazza Espresso Italiano Cremoso Mittel, Arabica und Robusta aus Südamerika und Südostasien ca. 16,99 € 8,9 du klassischen italienischen Espresso oder viele Milchgetränke machst und auf Bio verzichten kannst
Mount Hagen Espresso Bio Dunkle Espressoröstung, 100 % Arabica aus drei Ländern, Bio, Naturland und Fairtrade ca. 23,01 € 8,6 du Bio mit benannten Herkunftsländern und Fairtrade willst und eine dunkle Röstung bevorzugst
360° Rundum Ehrlich Bio Honduras Lange Trommelröstung, 100 % Arabica aus dem Hochland von Honduras über 1.300 m ca. 35,59 € 9,3 du für eine einzige, benannte Herkunft rund 12 Euro mehr pro Kilo zahlen willst

Röstung und Herkunft stehen so in der Tabelle, wie die Röster sie angeben. Zwischen der Tierra und der Mount Hagen liegen 48 Cent pro Kilo. Die Wertungen fassen unsere redaktionelle Einschätzung aus Hersteller- und Katalogdaten zusammen, getrunken hat bei uns niemand.

Für wen geeignet? Wann die Tierra zu deiner Maschine passt

Lavazza selbst nennt als Zubereitung Espresso und Mokka, auf der Seite des halben Kilos steht zusätzlich „Für Espressomaschinen“. Kaffeevollautomaten und Siebträgermaschinen stammen aus dem Amazon-Katalogtext, Filterkaffee und French Press führt Lavazza erst beim gemahlenen Kaffee.

Am meisten Spielraum hast du nach unserer Einschätzung im Siebträger mit einer Mühle, die sich in kleinen Schritten verstellen lässt. Dort greifen beide Hebel aus dem Abschnitt zur hellen Röstung.

Für den Espressokocher spricht, dass Lavazza ihn ausdrücklich nennt. Dort drückt Dampf das heiße Wasser mit viel weniger Druck als in einer Siebträgermaschine durch das Pulver, und die Stellschraube ist fast nur der Mahlgrad.

Beim Vollautomaten würden wir zögern, wenn sich die Brühtemperatur nicht in Stufen einstellen lässt und das Mahlwerk nur grob verstellt.

Ab zwei Milchgetränken am Tag würden wir zur Cremoso greifen. Das ist unsere Einschätzung, eine Quelle dafür, welches Geschmacksprofil sich in Milch besser durchsetzt, nennt auch der Herkunfts-Ratgeber nicht. Die Cremoso ist eine Mischung mit Robusta, Intensität 8 auf der Lavazza-Skala. Bei zwei Bezügen mit je 18 Gramm am Tag kostet sie dich außerdem rund 7 Euro im Monat weniger. Soll es bei der Tierra-Linie bleiben, ist die Tierra for Cuba aus den Fragen unten die Alternative zum selben Kilopreis.

Welche Bohne zu deiner Maschine passt, sortiert der Kaffee-Finder nach deinen Angaben.

Datenblatt

Technische Daten: Tierra for Planet

Zusammensetzung100 % Arabica (Herstellerangabe)
Bio-AngabeLavazza deklariert die Bohnen als Bio-Röstkaffee. Wir haben diese Angabe nicht unabhängig geprüft
RöstgradHell laut Lavazza (Seite der Kilopackung und des 500-g-Beutels), im Amazon-Katalog leichte Röstung
Intensität6 von 10 (Herstellerangabe)
AromanotenBlumig und fruchtig, laut Lavazza mit Noten tropischer Früchte und Blüten
HerkunftAfrika, Südamerika (Seite der Kilopackung), laut 500-g-Seite auch Zentralamerika
Geeignet fürEspresso und Mokka (laut Lavazza)
Packungsgröße1 kg ganze Bohnen, laut Lavazza auch als 500 g erhältlich
Preis pro kg23,49 € / kg
Im Detail bewertet

Bewertung im Detail

Verarbeitung
8.9
Leistung
8.7
Handhabung
8.6
Preis-Leistung
7.4

Vorteile

  • ✓Laut Hersteller 100 % Arabica in heller Röstung; nach allgemeiner Röstlogik bleibt dabei mehr Säure erhalten als bei einer mittleren oder dunklen Röstung (unsere Ableitung, keine Herstellerangabe)
  • ✓Lavazza beschreibt ein eigenes Profil mit Noten tropischer Früchte und Blüten, die Cremoso derselben Marke ist dagegen eine Arabica-Robusta-Mischung mit mittlerer Röstung
  • ✓Intensität 6 von 10 auf der Lavazza-Skala, zwei Stufen unter der Cremoso (8). Lavazza fasst das Profil als mild und fruchtig zusammen
  • ✓Laut Kollektionsseite stammen 10 Prozent des Kaffees aus Projekten, in denen die Lavazza Stiftung gute landwirtschaftliche Praktiken verbreitet

Nachteile

  • ✗Mit ca. 23,49 Euro pro Kilo der höchste Kilopreis unter den Sorten italienischer Röster in diesem Vergleich, 6,50 Euro über der Lavazza Espresso Italiano Cremoso
  • ✗Herkunft nur als Kontinente, je nach Lavazza-Seite mit oder ohne Zentralamerika
  • ✗Reiner Arabica bildet nach gängiger Fachlogik weniger Crema als eine Mischung mit Robusta
  • ✗Im Lavazza-Shop waren Kilopackung und 500-g-Beutel am 24.09.2026 als nicht verfügbar markiert
Im Vergleich

Tierra for Planet im Vergleich

Lavazza Tierra for PlanetTierra for Planet360° Rundum Ehrlich Bio Honduras SäurearmBio Honduras SäurearmIncapto Single Origin KolumbienSingle Origin Kolumbien
Gesamtwertung8.4/109.3/109.0/10
Preis23,49 €35,59 €35,95 €
Verarbeitung8.99.49.2
Leistung8.79.39.2
Handhabung8.68.69.0
Preis-Leistung7.47.98.6
TypEspressobohnenBio-KaffeebohnenKaffeebohnen
Dieses ModellAnsehen →Ansehen →
Unser Fazit

Fazit

Die Tierra for Planet passt zu allen, die einen Espresso suchen, den Lavazza als mild und fruchtig beschreibt, und die dafür bei zwei Doppelten am Tag rund 23 Cent mehr zahlen als für die Cremoso. Wer einen klassischen, kräftigen Bar-Espresso mit Robusta-Anteil sucht, ist bei der Espresso Italiano Cremoso günstiger aufgehoben.

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Zuletzt geprüft: 14.10.2026· Redaktionelle Bewertung nach unserer Bewertungsmethodik

KI-HinweisDieser Text entstand mit KI-Unterstützung und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die Bilder auf dieser Seite sind nicht KI-generiert.Wie wir KI einsetzen

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Tierra for Planet

Kurze, klare Antworten rund um Kauf, Nutzung und Pflege von Tierra for Planet.

Ist die Tierra for Planet hell oder mittel geröstet?

Die ganzen Bohnen sind laut Lavazza hell geröstet, auf der Seite der Kilopackung genauso wie beim 500-Gramm-Beutel. Mittel steht bei Lavazza heute nur bei anderen Formaten derselben Linie: Die A-Modo-Mio-Kapseln Tierra for Planet führt Lavazza mit mittlerer Röstung und Intensität 7 von 13, die Nespresso-kompatiblen Kapseln mit mittlerer Helligkeit. Wer Bohnen kauft, kann sich an hell halten.

Was unterscheidet sie von der Tierra for Cuba?

Die Tierra for Cuba ist die zweite Tierra-Bohne im Lavazza-Sortiment und eine andere Mischung: Arabica und Robusta aus der Karibik, mittel geröstet, Intensität 7 von 10, von Lavazza als nussig und schokoladig beschrieben. Im Lavazza-Shop kosten beide 23,49 Euro pro Kilo. Ob sich eine der beiden besser für Cappuccino eignet, belegt keine Quelle, die wir für unseren Herkunfts-Ratgeber gefunden haben. Wer in der Tierra-Linie bleiben will und ein nussig-schokoladiges Profil mit Robusta sucht, nimmt die Cuba.

Gibt es die Tierra auch gemahlen?

Ja, als ¡Tierra! For Coffee Projects gemahlen in der 180-Gramm-Packung im Lavazza-Shop, pro Kilo teurer als die ganzen Bohnen. Den Grundpreis, den der Shop daneben ausweist, würden wir nicht übernehmen, er passt nicht zur angegebenen Packungsgröße. Lavazza nennt für das Pulver Filterkaffee, French Press und Mokka. Espresso steht dort nicht. Kapseln gibt es zusätzlich für A Modo Mio (120 Gramm) und Nespresso-kompatible Maschinen (55 Gramm).

Fließt ein Teil des Kaufpreises in die Lavazza Stiftung?

Nein. In den Fragen und Antworten zur Tierra-Kollektion schreibt Lavazza, die Stiftung bekomme unabhängige jährliche Fördermittel der Luigi Lavazza S.p.A., die Verkaufserlöse der Tierra finanzieren sie also nicht. Die Verbindung zwischen Beutel und Stiftung läuft über die Herkunft eines Teils des Rohkaffees. Die Giuseppe e Pericle Lavazza Stiftung wurde 2004 gegründet, im selben Jahr, in dem die Tierra-Mischung auf den Markt kam.

Wo finde ich die Bio-Kontrollstelle der Tierra?

Nur auf dem Beutel selbst, die Lavazza-Seiten nennen sie nicht. Nach EU-Öko-Recht steht die Codenummer der Kontrollstelle im selben Sichtfeld wie das EU-Bio-Logo, bei einer deutschen Stelle im Format DE-ÖKO mit dreistelliger Nummer, bei einer italienischen im Format IT-BIO. Direkt darunter folgt die Angabe, ob die Rohstoffe aus EU- oder Nicht-EU-Landwirtschaft stammen. Bei Kaffee aus Afrika und Amerika wäre Nicht-EU-Landwirtschaft zu erwarten.

Was kostet ein Espresso aus dieser Bohne?

Rund 42 Cent für einen doppelten Espresso mit 18 Gramm, gerechnet mit ca. 23,49 Euro pro Kilo, Stand September 2026. Aus der Lavazza Espresso Italiano Cremoso kostet derselbe Bezug bei ca. 16,99 Euro pro Kilo rund 31 Cent. Wer zwei Doppelte am Tag trinkt, zahlt für die Tierra also rund 23 Cent am Tag mehr als für die Cremoso. Die 18 Gramm sind unsere Annahme für einen Doppelten im Siebträger.

Kann ich die Bohnen einfrieren?

Lavazza beantwortet das nur für gemahlenen Kaffee: Vakuumversiegelt bleibe er im Gefrierfach bis zu zwei Jahre frisch, ohne Vakuumversiegelung höchstens sechs Monate. Einfrieren solle man ihn, wenn man ihn ab einem Monat nicht verwendet, täglich genutzten Kaffee dagegen nicht, weil die Temperaturwechsel Feuchtigkeit in die Packung bringen. Aus dem Gefrierfach nimmst du nur Wochenportionen. Wir würden diese Regeln übernehmen, wenn du einen Teil des Kilos einfrierst.