Espro P3
French Press

Espro P3

★★★★★Redaktionswertung 4,5 / 5Doppel-Mikrofilter, 530 ml (18 oz), Borosilikatglas im Kunststoffrahmen
✓ Redaktionell geprüftBewertet von Seydhan Cakmak (Gründer & Chef-Redakteur) · 13.7.2026

Der Espro P3 ist die richtige Kanne für ein bis zwei Becher pro Aufguss, wenn dich Satz am Tassenboden stört und deine Mühle grob und gleichmäßig mahlt. Der Doppelfilter ist derselbe wie im teureren P5, gespart wird am Rahmen: Kunststoff statt Edelstahlkäfig. Wer täglich für drei oder vier Personen brüht, braucht mehr Volumen, und wer den Kaffee ölfrei will, kommt mit Papierfilter oder gleich mit der AeroPress weiter.

Doppel-Mikrofilter aus zwei Sieben, laut Espro patentiert530 ml (18 oz), zweite Größe der Baureihe 950 mlBorosilikatglas im Kunststoffrahmen mit Safety LockAir Lock: Extraktion endet laut Espro mit dem Pressen
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Kurz & knapp9.0/10

Der Espro P3 trägt Espros Doppel-Mikrofilter im Kunststoffrahmen: zwei Siebe statt einem, laut Hersteller neun- und zwölffach feiner als der Durchschnitt. Bei uns gelistet ist die 530-Milliliter-Ausführung für ca. 29,75 Euro. Bezahlt wird der Filter mit Spülarbeit, denn beide Siebe müssen nach jedem Aufguss einzeln gewaschen werden.

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Espro geht auf zwei Ingenieure zurück, die 2002 über das Clover Brewing System zur Kaffeetechnik kamen. Ihr erstes Produkt war ein kalibrierter Tamper, die French Press kam danach, und der Hersteller beschreibt seine eigene Entwicklungsarbeit entlang von drei Stellschrauben: Temperatur, Extraktion, Filtration. Im P3 stecken davon zwei, das heiße Wasser bringst du selbst mit. Gebaut wird in China, der Firmensitz ist Vancouver.

Bei uns gelistet ist die 530-Milliliter-Ausführung für ca. 29,75 Euro; im Amazon-Katalog standen am 7. September 2026 31,50 Euro, also 1,75 Euro über unserem Richtwert. Espro selbst ruft für diese Größe im eigenen Shop 34,95 US-Dollar auf, regulär 44,95. In unserem Katalog liegt der P3 damit rund 20 Euro unter dem Espro P5, der mit demselben Doppelfilter arbeitet, dort aber in der 950-Milliliter-Ausführung gelistet ist.

Was Espro einbaut, und woraus

Die Materialliste auf der Produktseite ist kurz: Borosilikatglas und Polypropylen. Der Rahmen um das Glas ist Kunststoff, Espro beschreibt ihn als leicht und trotzdem stabil, seine Aufgabe ist der Schutz des Glases. Den Edelstahlkäfig führt Espro erst beim P5.

Zum Glas gibt es eine Zahl: 40 Prozent dicker als bei einer klassischen Presse. Espro leitet daraus zwei Vorteile ab, längere Wärme und mehr Haltbarkeit. Von einer zweiten Glasschicht oder einer Vakuumisolierung steht bei Espro nichts, und das Handbuch warnt an anderer Stelle ausdrücklich, dass Glas und Inhalt heiß werden. Eine Kanne, die man am Bauch statt am Griff greift, ist der P3 also nicht.

Ein Drehverschluss arretiert das Glas im Rahmen, Safety Lock heißt das bei Espro; zum Reinigen wird das Glas herausgenommen. Der deutsche Herstellertext im Amazon-Katalog schreibt der Arretierung zusätzlich zu, dass beim Eingießen nichts rutscht oder verschüttet wird. Die Kunststoffteile sind nach Herstellerangabe frei von BPA, BPS und Phthalaten.

Maße und Gewicht sind der wackeligste Teil des Datenblatts. Unter Details zeigt die Produktseite nur die große Ausführung: 6,1 x 4,3 x 9,51 Zoll, rund 15,5 x 10,9 x 24,2 Zentimeter, bei 1,8 Pfund, also etwa 820 Gramm. Für die 530-Milliliter-Variante liefert allein der Amazon-Katalog Werte, rund 22,6 Zentimeter Höhe, 14,5 Zentimeter Länge, 8,9 Zentimeter Breite und ein Pfund, also etwa 450 Gramm. Die beiden Zahlensätze gehören zu verschiedenen Kannen und dürfen nicht vermischt werden. Und Katalogmaße sind Hüllmaße: Auf dem Produktfoto steckt ein rundes Glas in einem Rahmen mit seitlichem Bügelgriff, die 14,5 Zentimeter messen also über Griff und Ausguss hinweg. Dem Durchmesser der Kanne kommt die schmale Angabe von 8,9 Zentimetern am nächsten.

Im Detail: zwei Siebe, eine Dichtung, kein Papier

Der Unterschied zu jeder Standardkanne sitzt an der Filterstange. Dort hängen zwei Siebe statt eines, dazu kommt laut Espro eine doppelte Silikondichtung am Filterrahmen, die Kaffeesatz und Bitterstoffe unten halten soll. Wie fein die Maschen sind, sagt Espro nur im Verhältnis: neun- und zwölffach feiner als der Durchschnitt.

Der zweite Effekt trägt beim Hersteller einen eigenen Namen, Air Lock Technology. Ist der Filter unten, liegt zwischen Kaffeemehl und Wasser die Dichtung, und die Extraktion endet laut Espro. Das Handbuch formuliert das als Konstruktionszweck: Das Design stoppe Kaffee-Extraktion und Teeziehen, sobald der Filter heruntergedrückt sei. In einer klassischen Presse steht das Mahlgut danach weiter im Wasser und zieht weiter, deshalb wird der Rest in der Kanne mit der Zeit bitter. Espro verkauft das als Versprechen, die erste Tasse schmecke wie die letzte.

Was zwei Metallsiebe dagegen nicht können, ist Öl zurückhalten. Kaffeeöle passieren Metall und landen in der Tasse, ein Papierfilter bindet sie. Das erklärt den Körper und die Trübung, und es erklärt auch, warum die AeroPress Original mit ihrem Papierfilter ein anderes Getränk erzeugt. Wer den Kaffee ölfrei haben will, braucht Papier, in welchem Gerät auch immer.

Reicht der P3 für zwei Tassen am Morgen?

Für zwei Becher ja, für drei nicht. Die Kanne fasst 530 Milliliter, davon geht das Volumen des Kaffeemehls ab. Auf 200-Milliliter-Becher gerechnet bleiben zwei, bei 240 Millilitern wird es knapp.

Für mehr führt Espro die zweite Größe der Baureihe, 950 Milliliter, und zwar als P3 wie als P5. Über das Volumen entscheidet also die Bestellvariante, nicht das Modell. Bezahlt wird beim P5 der Metallrahmen um das Glas, das Fassungsvermögen bleibt gleich.

Wie viel Kaffee hineindarf, steht als Markierung im Glas. Das Handbuch führt für die 18-oz-Presse zwei Linien: bis MIN 4 bis 5 Esslöffel, 18 bis 27 Gramm, bis MAX COFFEE 5 bis 7 Esslöffel, 24 bis 36 Gramm. Die MIN-Linie im Glas ist die einzige Untergrenze, die Espro für diese Größe angibt, einen Milliliterwert nennt der Hersteller dazu nicht. Die Angabe Minimum Brew Size von 24 oz, rund 710 Milliliter, gilt ausdrücklich der großen Kanne. Füll also mindestens bis zur MIN-Linie, unterhalb davon gibt Espro nichts vor. Das Verhältnis von Kaffee zu Wasser rechnet dir der Brüh-Rechner aus.

Was kommt sonst infrage?

Modell Der Unterschied Preis Unsere Wertung Nimm diese, wenn
Espro P3 (dieses) Doppel-Mikrofilter, 530 ml, Glas im Kunststoffrahmen ca. 29,75 € 9,0 dich Satz am Tassenboden stört und ein bis zwei Becher reichen
Espro P5 Gleicher Doppelfilter, gleiche zwei Größen, Glas im Edelstahlkäfig ca. 50,00 € 9,1 die Kanne oft getragen wird und du das Glas im Edelstahlkäfig willst
Bodum Chambord Feinmaschiges Edelstahlsieb, 1 Liter, Glas und Sieb einzeln nachkaufbar ca. 34,99 € 8,8 du für zwei bis vier Personen brühst und Bodensatz hinnimmst
AeroPress Original Presskolben mit Papierfilter statt Metallsieb, eine bis zwei Tassen ca. 41,08 € 9,3 du meist allein trinkst und ölfreien, klaren Kaffee willst

Die Preise sind Richtwerte auf demselben Stand, die Wertung ist unsere redaktionelle Einschätzung aus vier Einzelnoten und kein Messergebnis. Wofür die Tabelle nicht taugt: Sie sagt nichts darüber, wie viel Arbeit jede der vier Kannen nach dem Brühen am Spülbecken macht. Alle Kannen und Presskolben der Klasse stehen im Hub French Press und AeroPress.

Mahlgrad, Ziehzeit und Presskraft

Grob, und zwar ausschließlich. Das Handbuch lässt nur grob gemahlenen Kaffee zu, und die Espro-FAQ liefert die Begründung: Zu fein gemahlener Kaffee kann die Siebe verstopfen, dann wird das Pressen schwer. Wer dann mit Kraft nachhilft, hat ein Sicherheitsproblem. Einen schwergängigen oder verstopft aussehenden Filter stuft das Handbuch als sofort zu ersetzen ein und begründet das mit der Gefahr von Verbrühungen.

Dahinter steckt die Eigenart jeder Immersionsmethode: Alles Mahlgut liegt gleich lange im Wasser, hier vier Minuten. Feiner Staub gibt in dieser Zeit viel schneller ab als grobe Partikel und ist längst überextrahiert, wenn die groben Stücke gerade richtig sind. Der Filter verlangt also die Einstellung, zu der die Brühmethode ohnehin rät.

Die Wassertemperatur beziffert Espro in der Brühanleitung mit 195 bis 205 Grad Fahrenheit, rund 91 bis 96 Grad Celsius, und stellt sie ausdrücklich den 212 Grad Fahrenheit kochenden Wassers gegenüber. Frisch aufgekochtes Wasser liegt also darüber. Heißeres Wasser löst schneller, und was zuletzt aus dem Mahlgut kommt, schmeckt bitter; wer den Kessel nach dem Kochen kurz offen stehen lässt, landet in dem Bereich, den Espro nennt. Danach vier Minuten warten.

Beim Pressen setzt das Handbuch eine Obergrenze für die Kraft: höchstens 10 Pfund, umgerechnet etwa 4,5 Kilogramm, und langsam. Wie langsam, sagt die Brühanleitung: bis 20 zählen, bis der Kolben den Boden erreicht.

Eine Vorschrift wird dabei leicht überlesen. Umgerührt wird mit einem Löffel aus Kunststoff oder Holz. Metall zerkratzt laut Handbuch das Glas und kann dazu führen, dass es bricht. Der Teelöffel aus der Besteckschublade hat in dieser Kanne nichts zu suchen.

Das Verfahren Schritt für Schritt steht in der French Press Anleitung, die Frage nach der richtigen Körnung im Ratgeber Mahlgrad einstellen.

Reinigung, Ersatzteile und was der Betrieb kostet

Vor dem ersten Aufguss werden alle Teile innen und außen gewaschen, so will es das Handbuch. Danach fällt nach jedem Gebrauch dasselbe an, nur eben für zwei Siebe: Filter von der Stange schrauben, die beiden Siebe mit einer Drehung voneinander trennen, innen und außen mit einer Flaschenbürste auswaschen. In die Maschen zu stechen, um sie freizubekommen, verbietet die Anleitung ausdrücklich. Einmal im Monat kommt eine Tiefenreinigung dazu, die Espro auf seiner Pflegeseite empfiehlt.

Als Verschleißteile führt das Handbuch Filter, Dichtungen und Glas. Den Kaffee-Mikrofilter in der 3,3-Zoll-Ausführung für die 18-oz-Presse verkauft Espro im eigenen Shop für 19,95 US-Dollar im Angebot, regulär 24,95. Gelistet ist der Mikrofilter für P3, P5, P6 und P7, für die 32-oz-Pressen in der 4-Zoll-Ausführung.

Ein Ersatzglas kostet im selben Shop genauso viel wie ein Filter. Wer beides auf einmal tauscht, zahlt 39,90 US-Dollar und damit knapp fünf Dollar mehr, als Espro für die komplette Kanne aufruft. Solange nur ein Teil fällig ist, lohnt die Reparatur. Sind es beide, ist nach unserer Rechnung die neue Kanne billiger.

Einen deutschen Bezugsweg für Verschleißteile konnten wir nicht belegen: Filter, Ersatzglas und Papierfilter verkauft Espro in US-Dollar über den eigenen Shop. Wer dauerhaft mit Papier filtert, zahlt dort je Packung in der 18-oz-Größe 9,95 US-Dollar, regulär 12,95.

Der zweite US-Bezug steht auf der Garantieseite: Espro bezieht die Garantie dort auf Bestellungen und Sendungen innerhalb der USA. Das Handbuch verspricht Reparatur, Ersatz oder Erstattung. Schäden durch falsche Nutzung, mangelnde Reinigung und normalen Verschleiß nimmt es davon aus: Die repariert Espro gegen Berechnung. Für einen Kauf in Deutschland heißt das, dass dein Ansprechpartner der Händler ist, bei dem du bestellt hast, und zwar über die gesetzliche Gewährleistung.

Was Espro nicht angibt

Ein paar Zahlen, die man in einem Datenblatt erwartet, fehlen bei diesem Hersteller. Die Maschenweite der Siebe gibt es nur als Verhältnis zum Durchschnitt, nicht in Mikrometern. Wie lange das dickere Glas den Kaffee warm hält, bleibt ohne Wert, weder Minuten noch eine Temperaturkurve stehen irgendwo. Für die 530-Milliliter-Ausführung fehlt eine Tassenzahl, es gibt nur Kaffeemengen in Gramm. Für den Filterwechsel existiert kein Intervall, sondern nur der Anlass: schwergängig oder verstopft. Die Dichtungen führt das Handbuch als Verschleißteil, einzeln bestellen lassen sie sich auf der Ersatzteilseite trotzdem nicht. Und eine Garantiefrist in Jahren sucht man im Handbuch wie auf der Garantieseite vergeblich.

Aufheizzeit, Leistungsaufnahme und Lautstärke fallen bei einer Kanne ohne Strom ohnehin weg. Die 91 bis 96 Grad aus der Brühanleitung sind die Temperatur, mit der du aufgießt, keine Leistung des Geräts.

Wann der P3 passt und wann eine andere Kanne

Was den Kauf kippt, sind vier Fragen, und keine davon lautet, ob die Kanne gut ist.

Die erste ist die Menge. 530 Milliliter sind die Obergrenze, für einen Becher werktags und zwei am Wochenende reicht das. An der Größe hängt dabei kaum Geld: Im Espro-Shop kostet die 950-Milliliter-Ausführung 39,95 US-Dollar, fünf Dollar mehr als die kleine.

Die zweite ist die Mühle. Ohne ein Mahlwerk, das grob und gleichmäßig arbeitet, spielt der Doppelfilter seinen Vorteil nicht aus, und feines Mahlgut setzt die Siebe zu. Unsere Einschätzung: Bei vorgemahlenem Supermarktkaffee steht die Mühle vor der Kanne auf der Einkaufsliste.

Die dritte ist die Zeit am Spülbecken. Zwei Siebe abschrauben, auseinanderdrehen und einzeln bürsten dauert länger, als ein einzelnes Sieb unter den Wasserhahn zu halten, und es fällt nach jedem Aufguss an. Der Doppelfilter ist der Kaufgrund dieser Kanne und zugleich ihre tägliche Arbeit.

Bleibt der Platz. Rund 22,6 Zentimeter Höhe wollen unter dem Hängeschrank unterkommen. Mit etwa 450 Gramm Leergewicht plus einem halben Liter Wasser bleibt die volle Kanne knapp unter einem Kilogramm.

Für wen geeignet?

Der P3 ist ein Gerät für eine feste Arbeitsplatte in der Küche. Für Camper und Bootsleute, die ihren Kaffee unterwegs über der Flamme warm halten, ist er die falsche Kanne. Das Handbuch schreibt in Großbuchstaben, dass die Presse weder auf den Herd noch ans Lagerfeuer noch in die Mikrowelle gehört, und es verlangt, die heiße Kanne außer Reichweite von Kindern zu halten.

Wo die Kanne im Feld der Kategorie steht, zeigt der French Press und AeroPress Vergleich. Beim Bestellen lohnt außerdem der Blick auf die Variante: Gemeint ist hier die schwarze Ausführung mit 530 Millilitern, im deutschen Handel als ESPRO P3 Light French Press geführt, Modellnummer 1418C-BK.

Datenblatt

Technische Daten: P3

MaterialBorosilikatglas und Polypropylen (Materialliste des Herstellers)
Kannenvolumen530 ml (18 oz), zweite Größe der Baureihe 950 ml (32 oz)
FiltersystemZwei Mikrofilter, laut Espro patentiert, mit doppelter Silikondichtung am Filterrahmen
Sieb-FeinheitLaut Espro 9- und 12-fach feiner als der Durchschnitt, keine Maschenweite in Mikrometern
Maße und GewichtRund 22,6 x 14,5 x 8,9 cm und ca. 450 g laut Amazon-Katalog; Espro listet unter Details nur die 32-oz-Werte
ErsatzteileMikrofilter 3,3 Zoll für 18-oz-Pressen und Ersatzglas je 19,95 US-Dollar im Espro-Shop; den Mikrofilter listet Espro für P3, P5, P6 und P7
SpülmaschineneignungLaut Handbuch alle Teile im oberen Fach, kann die Lebensdauer des Glases verkürzen
PflegeBeide Siebe nach jedem Gebrauch trennen und einzeln auswaschen, einmal im Monat Tiefenreinigung
Im Detail bewertet

Bewertung im Detail

Verarbeitung
9.1
Leistung
9.4
Handhabung
8.6
Preis-Leistung
9.0

Vorteile

  • ✓Zwei Mikrofilter statt eines einlagigen Siebs, laut Espro neun- und zwölffach feiner als der Durchschnitt
  • ✓Mit dem Herunterdrücken des Filters endet laut Handbuch die Extraktion, der Kaffee zieht in der Kanne nicht weiter
  • ✓Borosilikatglas, laut Espro 40 Prozent dicker als bei einer klassischen Presse und dadurch haltbarer
  • ✓Filter und Glas verkauft Espro einzeln, der Mikrofilter passt nach Herstellerangabe auch auf P5, P6 und P7

Nachteile

  • ✗Beide Siebe müssen laut Handbuch nach jedem Aufguss von der Stange geschraubt, mit einer Drehung getrennt und einzeln ausgewaschen werden, dazu einmal im Monat eine Tiefenreinigung
  • ✗Espro nennt das Glas 40 Prozent dicker als bei einer klassischen Presse, isoliert oder doppelwandig ist es nicht: Glas und Inhalt werden laut Handbuch heiß
  • ✗Der Rahmen um das Glas ist Kunststoff, den Edelstahlkäfig führt Espro erst beim P5, der bei uns in der 950-ml-Ausführung rund 20 Euro mehr kostet
  • ✗Das Handbuch lässt nur groben Mahlgrad zu, zu feiner Kaffee verstopft die Siebe, und ein verstopfter Filter muss laut Espro sofort ersetzt werden
  • ✗Ersatzfilter, Ersatzglas und Papierfilter verkauft Espro in US-Dollar über den eigenen Shop, ein deutscher Bezugsweg für Verschleißteile ist nicht belegt
Im Vergleich

P3 im Vergleich

Espro P3P3AeroPress OriginalOriginalEspro P5P5
Gesamtwertung9.0/109.3/109.1/10
Preis29,75 €41,08 €50,00 €
Verarbeitung9.18.99.2
Leistung9.49.79.6
Handhabung8.69.58.6
Preis-Leistung9.09.18.8
TypFrench PressAeroPressFrench Press
Dieses ModellAnsehen →Ansehen →
Unser Fazit

Fazit

Der Espro P3 ist die richtige Kanne für ein bis zwei Becher pro Aufguss, wenn dich Satz am Tassenboden stört und deine Mühle grob und gleichmäßig mahlt. Der Doppelfilter ist derselbe wie im teureren P5, gespart wird am Rahmen: Kunststoff statt Edelstahlkäfig. Wer täglich für drei oder vier Personen brüht, braucht mehr Volumen, und wer den Kaffee ölfrei will, kommt mit Papierfilter oder gleich mit der AeroPress weiter.

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Zuletzt geprüft: 7.9.2026· Redaktionelle Bewertung nach unserer Bewertungsmethodik

KI-HinweisDieser Text entstand mit KI-Unterstützung und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die Bilder auf dieser Seite sind nicht KI-generiert.Wie wir KI einsetzen

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu P3

Kurze, klare Antworten rund um Kauf, Nutzung und Pflege von P3.

Wie viel Kaffee soll ich für den Espro P3 abwiegen?

Espro rechnet in der eigenen FAQ mit einem Gramm Kaffee auf 15 bis 18 Milliliter Wasser. Auf 530 Milliliter hochgerechnet sind das rund 29 bis 35 Gramm. Die Brühanleitung für die 18-oz-Presse staffelt zusätzlich nach Röstgrad: 22 bis 33 Gramm bei dunkler Röstung, 26 bis 40 bei mittlerer, 33 bis 50 bei heller. Die oberen Werte für mittlere und helle Röstung liegen über den 36 Gramm, die das Handbuch bis zur MAX-Linie nennt. Im Zweifel gilt die Linie.

Kann ich beim Espro P3 einen Papierfilter benutzen?

Ja. Der Papierfilter wird zwischen die beiden Mikrofilter gelegt, danach werden die Siebe verriegelt und das Filterset vorgewässert. Espro beschreibt das Ergebnis als ölfreien Kaffee im Pour-over-Stil. Zwei Einschränkungen stehen im Handbuch: Ein Papierfilter wird nicht wiederverwendet, und mit dem Teefilter arbeitet er nicht zusammen. Ob welche in der Schachtel liegen, bleibt offen, denn das Handbuch spricht von beigelegten Papierfiltern, die Produktseite verkauft sie separat.

Passt der Ersatzfilter auf jede Espro-Presse?

Nicht auf jede. Espro listet den Kaffee-Mikrofilter für P3, P5, P6 und P7, nennt in der eigenen FAQ aber eine Einschränkung: Auf Pressen, die vor Januar 2020 gebaut oder gekauft wurden, passen die Ersatzfilter nicht in jedem Fall. Als Grund gibt der Hersteller Designänderungen im Lauf der Zeit an.

Darf der Espro P3 in die Spülmaschine?

Laut Handbuch ja, alle Teile ins obere Fach. Im selben Satz hängt Espro allerdings eine Einschränkung an: Eine Spülmaschine kann die Lebensdauer des Glases verkürzen. Der deutsche Amazon-Text bezeichnet die Kanne schlicht als spülmaschinenfest und lässt den Zusatz weg. Unsere Einschätzung: Filterteile und Rahmen in die Maschine, das Glas von Hand, damit hältst du beide Angaben ein.

Kann ich mit dem Espro P3 auch Tee zubereiten?

Ja, mit dem Teefilter, den Espro separat anbietet. Gewechselt wird, indem du einen Filter von der Stange schraubst und den anderen aufschraubst. Als Ziehzeit nennt das Handbuch zwei bis sieben Minuten. Papierfilter funktionieren mit dem Teefilter nicht, die beiden Teile sind nicht füreinander gedacht.

Was mache ich, wenn das Glas einen Riss hat?

Sofort aufhören und das Glas ersetzen, so verlangt es das Handbuch. Espro führt dafür ein Ersatzglas für P3 und P5, im eigenen Shop für 19,95 US-Dollar im Angebot statt regulär 24,95. Die Kanne ist damit reparierbar und nicht am Ende. Wer sie oft transportiert oder mit kleinen Kindern im Haushalt lebt, fährt mit dem Edelstahlkäfig des P5 trotzdem ruhiger.