Senseo Original Plus
Padmaschine
Preis-Tipp

Senseo Original Plus

★★★★☆Redaktionswertung 4,3 / 5Pad-System, 0,7 l Tank, 1-2-Tassen-Tasten
✓ Redaktionell geprüftBewertet von Seydhan Cakmak (Gründer & Chef-Redakteur) · 13.7.2026

Die Original Plus ist die richtige Maschine für alle, die schnellen schwarzen Kaffee ohne Einstellerei wollen und mit zwei Stufen am Stärkeregler auskommen. Wer Wert auf Milchgetränke legt, muss einen Aufschäumer dazu einplanen, denn ein Milchsystem hat sie nicht. Für hohe Becher ist sie die falsche Wahl: Über 100 Millimeter Tassenhöhe passt nichts unter den Auslauf.

45 Aromadüsen (Kaffee Boost)Padhalter für 1 und 2 Tassen im KartonDirektstart ohne VorheizenKompaktes Gehäuse, 1,718 kg
Richtpreis
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Kurz & knapp8.5/10

Im Senseo Original Plus Vergleich 2026 steht eine Padmaschine mit einem Bar Pumpendruck, 0,7 Litern Tank und genau zwei Stufen am Stärkeregler. Eine Tasse dauert laut Philips unter 21 Sekunden, ein Milchsystem hat sie nicht. Im Shop des Herstellers kostet sie 65,99 Euro, die Preisempfehlung lautet 94,99 Euro, beides Stand 7. September 2026.

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Ca. 59,90 Euro ist der Richtwert, mit dem diese Seite die Senseo Original Plus führt, und genau diesen Preis führte der Amazon-Katalog beim Abruf am 7. September 2026. Philips selbst verkauft dieselbe Maschine im eigenen Shop für 65,99 Euro und gibt eine unverbindliche Preisempfehlung von 94,99 Euro an, beide Zahlen ebenfalls abgerufen am 7. September 2026. Zwischen der Empfehlung des Herstellers und dem Straßenpreis liegen damit rund 35 Euro.

Dafür bekommst du eine Padmaschine mit einem Bar Pumpendruck, 0,7 Litern Tankvolumen und einem Stärkeregler mit zwei Stufen. Jede Herstellerangabe in diesem Text stammt von der Philips-Produktseite zur Modellnummer CSA210/80, aus der Bedienungsanleitung oder aus den Support-Artikeln zu genau diesem Modell. Drei Angaben kommen aus dem Amazon-Katalog, der Farbname, der Katalogpreis und die Beschreibung der Stärkewahl als milder langer oder kurzer starker Kaffee; sie sind im Text als solche gekennzeichnet. Die alten philips.de-Adressen leiten inzwischen auf die Seiten von Versuni um, dort liegen die Dokumente. Unsere Wertung ist eine redaktionelle Einordnung dieser Datenlage. Niemand von uns hatte das Gerät in der Hand.

Modellnummer, Maße und zwei Farbnamen für dasselbe Gerät

Die Typenbezeichnung lautet CSA210/80. Unter dieser Nummer laufen Produktseite, Bedienungsanleitung und Support-Artikel, und sie ist die einzige Angabe, mit der sich eine Händler-Listung sauber dem Datenblatt zuordnen lässt.

Bei der Farbe wird es nämlich unübersichtlich. Der Produktname bei Philips endet auf Wüsten Grün, der Amazon-Katalog führt dieselbe Bezeichnung, und in der Spezifikationstabelle derselben Philips-Seite steht als Farbe Mint. Für die Bestellung heißt das: nach CSA210/80 suchen, nicht nach dem Farbnamen.

Auf der Arbeitsplatte braucht die Maschine 213 Millimeter Breite und 315 Millimeter Tiefe, hoch ist sie 330 Millimeter. Philips gibt 1,718 Kilogramm an, das Netzkabel misst 0,8 Meter. Die 80 Zentimeter Kabel sind der Wert, der beim Aufstellen zuerst klemmt, denn zwischen Steckdose und freier Fläche liegt in vielen Küchen mehr.

Auf dem Produktfoto ist der Korpus gerundet und steigt nach hinten an, vorn sitzt ein flacher Sockel mit der Abtropfschale und dem Bedienfeld. Der Auslauf hat zwei Öffnungen nebeneinander, damit zwei Gläser gleichzeitig darunter passen.

Im Karton liegen die Maschine und zwei Padhalter, einer für eine Tasse und einer für zwei. Entkalker gehört nicht dazu, Pads auch nicht. Gebaut wird die CSA210/80 laut Philips in Rumänien, und außerhalb der Teile mit Lebensmittelkontakt bestehen 28 Prozent des Kunststoffs aus recyceltem Material.

Ein Bar Druck und 45 Düsen: was beim Brühen passiert

Ein Bar Pumpendruck steht in der Spezifikation, und das ist die Zahl, die diese Gattung von allem trennt, was Espresso macht. Siebträger arbeiten am Kaffeemehl mit rund neun Bar, Kapselmaschinen werben mit Pumpen bis 19 Bar. Ein Bar entspricht ungefähr dem Druck, den eine zehn Meter hohe Wassersäule an ihrem Boden erzeugt.

Das liegt am Pad und nicht an einem gesparten Bauteil. Darin steckt vergleichsweise grob gemahlener Kaffee, locker in Papier eingeschlagen, weder verdichtet noch angepresst. Ein solches Kaffeebett setzt dem Wasser wenig entgegen: Es braucht keinen hohen Druck, und es hielte ihm auch nicht stand. Was aus der Maschine läuft, liegt zwischen Filterkaffee und Espresso.

Über dem Pad sitzt, was Philips Kaffee Boost Technologie nennt: 45 Aromadüsen verteilen das heiße Wasser gleichmäßig über die Padoberfläche, statt es an einer einzigen Stelle einzuleiten. Für die Schaumschicht führt der Hersteller einen zweiten Markennamen, Crema Plus, und beschreibt das Ergebnis als besonders feinporig und samtig. Das ist Herstellersprache. Nachgemessen hat das an diesem Gerät niemand von uns.

Schnell ist sie. Eine Tasse dauert laut Spezifikation unter 21 Sekunden, zwei Tassen unter 60. Vorheizen entfällt: Die Direktstartfunktion schaltet das Gerät ein und beginnt mit demselben Tastendruck zu brühen. Ist der Durchlauf fertig, schaltet sich die Maschine von selbst wieder aus.

Mild oder kräftig: die Stärkewahl hat zwei Positionen

Eingestellt wird an einem Schieberegler, nicht in einem Menü. Rechts brüht die Maschine laut Anleitung einen klassischen Senseo, links einen kräftigeren Kaffee. Mild oder stark, so nennt Philips die beiden Stellungen auf der Produktseite, und dabei bleibt es. Wie das Gerät den Unterschied erzeugt, sagt die Produktseite nicht, die Herstellerbeschreibung im Amazon-Katalog dagegen schon: Dort steht die Wahl zwischen einem milden langen und einem kurzen starken Kaffee, der Regler geht also über die Menge.

Der zweite Hebel ist der Padhalter. Der 1-Tassen-Halter nimmt ein Pad, der 2-Tassen-Halter zwei Pads für zwei Tassen. Zusammen mit den beiden Reglerpositionen sind das vier Kombinationen, und damit ist der Einstellbereich dieser Maschine erschöpft. Das ist keine Sparmaßnahme an diesem Modell, sondern die Grenze des Portionssystems: Mahlgrad und Kaffeemenge sind in der Portion fest vorgegeben, bei Pads wie bei Kapseln, wie der Ratgeber Kapsel oder Padmaschine es für beide Systeme durchgeht. Eine frei wählbare Füllmenge und eine eigene Brühtemperatur sind bei dieser Bauart nicht vorgesehen.

Loses Kaffeemehl ist verboten. Die Anleitung warnt ausdrücklich davor, normalen gemahlenen Kaffee oder beschädigte Pads in den Halter zu legen, weil das Gerät sonst verstopft. Wer beides braucht, Pad und Pulver, schaut besser auf die Senseo Switch, die neben dem Padbrühwerk einen vollständigen Filterkaffee-Modus hat.

Reicht ein 0,7-Liter-Tank für deinen Haushalt?

Für ein bis zwei Personen ja, für eine Runde Besuch nicht. Der Tank fasst 0,7 Liter. Wie viele Milliliter pro Tasse durchlaufen, veröffentlicht Philips für keines der beiden Programme, deshalb lässt sich die Zahl der Tassen je Füllung aus dem Datenblatt nicht ausrechnen.

Die nächstgrößere Senseo in unserem Katalog, die Switch, hat einen Liter. Neben ihrem Filtermodus ist das der zweite Grund, warum sie in dieser Abwägung auftaucht.

Dass der Wasserbehälter abnehmbar ist, steht indirekt in der Spezifikation: Er gehört zu den Teilen, die Philips als spülmaschinenfest führt, und in die Spülmaschine kommt nur, was sich vorher abnehmen lässt.

Zum Aufstellort macht die Anleitung zwei Vorgaben, die selten jemand liest. Während des Betriebs darf das Gerät nicht in einem Schrank stehen. Und oberhalb von 1250 Metern über dem Meeresspiegel ist es nicht vorgesehen, was für die meisten Küchen in Deutschland folgenlos bleibt und für ein Ferienhaus in den Alpen eben nicht.

Entkalken alle drei Monate, und woran das hängt

Alle drei Monate, unabhängig von der Wasserhärte: So steht die Empfehlung im Support-Artikel von Versuni. Die Maschine erinnert daran mit dem einzigen Anzeigeelement, das sie besitzt. Bei der Original Plus blinken die Taste für eine Tasse und die für zwei Tassen gleichzeitig, sobald eine Entkalkung fällig ist. Ein Display hat das Gerät nicht, die beiden Tasten sind die gesamte Rückmeldung.

Der Ablauf steht ebenfalls fest, Schritt für Schritt wie im Ratgeber Entkalken und Reinigung, nur mit den Mengen von Versuni: eine halbe Flasche SENSEO-Entkalker auf einen Liter Leitungswasser, zwei Entkalkungszyklen hintereinander, danach zwei Spülgänge mit klarem Wasser, bevor wieder Kaffee durchläuft. Wer nach dem Entkalken zwölf Stunden lang nichts brüht, hängt laut Anleitung einen weiteren Spülgang an.

Beim Mittel wird es vertraglich. Versuni lässt ausschließlich Entkalker auf Zitronensäurebasis zu, die für SENSEO-Maschinen gedacht sind, und wertet eine unterlassene Entkalkung als mangelhafte Wartung. Das Hausmittel aus dem Küchenschrank spart also ein paar Euro und kostet im Schadensfall deutlich mehr.

In die Spülmaschine dürfen nach der Spezifikation drei Teile: der Padhalter, der Wasserbehälter und die abnehmbare Abdeckung der Abtropfschale. Die Bedienungsanleitung geht weiter und erlaubt alle abnehmbaren Teile, wahlweise von Hand mit heißem Wasser und etwas Spülmittel oder eben im Geschirrspüler.

Was kommt sonst infrage?

Vier Geräte aus unserem Katalog, die dieselbe Aufgabe auf sehr unterschiedliche Weise lösen.

Modell Der Unterschied Preis Unsere Wertung Nimm dieses, wenn
Senseo Original Plus (dieses) Pad-System mit 1 bar, 0,7 l Tank, zwei Stärkepositionen ca. 59,90 € 8,5 du schwarzen Kaffee auf Knopfdruck willst und wenig Platz hast
Senseo Switch Zweiter Modus für Filterkaffee mit Thermoskanne, 1 l Tank ca. 96 € 8,5 bei euch regelmäßig mehr als zwei Personen gleichzeitig Kaffee trinken
Tassimo My Way 2 Geschlossenes T-Disc-System mit Barcode, vier speicherbare Profile ca. 59 € 8,1 du morgens verschiedene Getränke per Knopfdruck brauchst
Sage Creatista Plus Milchdüse am Gehäuse, geregelt über einen Temperatursensor ca. 490 € 9,3 du täglich Milchgetränke machst und das Achtfache ausgeben kannst

Die Preise sind die Richtwerte aus den Datenblättern unserer eigenen Reviews, keine tagesaktuellen Angebote. Die Wertungsspalte zeigt, wie wir Datenlage und Ausstattung der vier Geräte einordnen; gemessen hat daran niemand etwas. Wofür die Tabelle nicht taugt: Sie sagt nichts darüber, was in der Tasse landet. Bei Pad- und Kapselmaschinen entscheidet das die Röstung in der Portion, nicht das Gehäuse drumherum.

Wann die Original Plus passt und wann du woanders hinschaust

Fang bei der Milch an, weil daran die Entscheidung am schnellsten kippt. Eine Milchaufbereitung hat diese Maschine nicht, und im Karton liegt nichts, womit sich Milch aufschäumen ließe. Für täglichen Cappuccino kaufst du also einen Aufschäumer dazu, oder du landest gleich bei einem Gerät wie der Sage Creatista Plus mit Milchdüse am Gehäuse, die ungefähr das Achtfache kostet. Dazwischen liegt die Tchibo Cafissimo Milk, die den Schaum ab Werk selbst erledigt und in unserem Datenblatt mit rund 89 Euro steht. Welche Bauart von Aufschäumer zu welcher Menge passt, steht im Ratgeber zum Milchaufschäumer.

Zweitens die Menge am Morgen. Unter 21 Sekunden pro Tasse heißt, dass vier Tassen hintereinander etwa anderthalb Minuten dauern. Der Engpass ist nicht das Tempo, sondern der Tank und der Wechsel des Pads nach jedem Durchlauf. Wer für vier Leute gleichzeitig brüht, steht in unserer Einschätzung mit einer Filtermaschine oder mit der Switch entspannter da als mit einer Padmaschine für zwei Tassen.

Drittens, wie viel du einstellen willst. Einen Knopf drücken und weggehen: dafür ist die Direktstartfunktion mit anschließender Selbstabschaltung gebaut. Mahlgrad, Brühtemperatur und die Milliliter in der Tasse frei wählen: dafür ist keine Padmaschine gebaut, unabhängig vom Preis. Mild oder stark, mehr Spielraum gibt der Schieber nicht her.

Viertens der Platz. 33 Zentimeter Höhe passen unter jeden üblichen Hängeschrank, 21 Zentimeter Breite auch neben einen Wasserkocher. Miss trotzdem den Abstand zur Steckdose nach: Die weiter oben genannte Kabellänge setzt dem Aufstellort die engere Grenze als das Gehäuse selbst.

Fünftens dein Wasser. Weil das Intervall pauschal bei drei Monaten liegt, ändert die Härte nichts am Rhythmus, wohl aber an der Kalkmenge, die sich in diesen drei Monaten absetzt. Unser Ratgeber zur Wasserhärte führt die Senseo in seiner Herstellertabelle mit pauschal drei Monaten und nennt keine allgemeine Zahl für hartes Wasser. Wer bei hartem Leitungswasser früher entkalken will, tut das nach eigener Einschätzung, denn einen kürzeren Abstand nennt Versuni nicht.

Zuletzt das Budget. Der Anschaffungspreis ist bei diesem Gerät nicht der Posten, über den man lange nachdenkt. Wichtiger ist die Frage, ob du eine zweite Anschaffung einplanst, nämlich den Aufschäumer, und ob dir zwei Stärkepositionen auf Dauer genügen.

Was Philips zu diesem Modell offenlässt

Ein Datenblatt zeigt auch, wonach man vergeblich sucht. Bei der CSA210/80 fehlen die Leistungsaufnahme in Watt, die Brühtemperatur, die Füllmenge pro Tasse, die Aufheizzeit als eigener Wert, die Lautstärke in Dezibel, das Fassungsvermögen der Abtropfschale sowie die Kunststoffsorte samt Material von Tank, Padhalter und Auslauf. Auch die Zeit, nach der sich das Gerät abschaltet, wenn du es einschaltest und dann doch keinen Kaffee brühst, steht in keiner Quelle: Die Anleitung beschreibt allein die Abschaltung nach dem Brühvorgang. An elektrischen Werten veröffentlicht Philips 220 bis 240 Volt und 0,2 Watt im ausgeschalteten Zustand, mehr nicht.

Zwei Punkte betreffen den Nachkauf. Wie lange es nach Produktionsende noch Ersatzteile für dieses Modell gibt, bleibt in allen geprüften Quellen offen. Und ob Pads anderer Hersteller in den Halter passen, ist bei Philips und Versuni schlicht kein Thema: In den Unterlagen ist durchgehend von SENSEO-Kaffeepads die Rede, weder eine Freigabe noch ein Ausschluss für fremde Pads taucht dort auf.

Eine Zahl haben wir bewusst weggelassen, nämlich den Preis eines Pads. Dazu veröffentlicht weder Philips noch der Amazon-Katalog etwas, und Supermarktpreise schwanken zu stark, um daraus eine Jahresrechnung zu bauen, die länger als ein paar Wochen stimmt. Wer wissen will, was ihn sein Kaffee im Jahr kostet, multipliziert den Preis der Packung, die er tatsächlich kauft, mit seinen Tassen pro Tag. Das ist genauer als jeder Richtwert, den wir hier hinschreiben könnten.

Für wen geeignet?

Für Haushalte mit ein oder zwei Kaffeetrinkern, die schwarzen Kaffee wollen und morgens nichts einstellen möchten. In der Kategorie Kapsel- & Padmaschinen trägt sie bei uns den Preis-Tipp, und den Ausschlag gab weniger der Anschaffungspreis als das, was hier fehlt: kein Display und keine Menüführung, also auch nichts davon, was daran ausfallen könnte.

Fürs Büro ist sie die falsche Wahl, und das ist keine Geschmacksfrage, sondern eine Frage des Einsatzzwecks, den die Bedienungsanleitung festlegt. Praktisch hängt daran der Garantieanspruch: Defekte aus falscher Benutzung nimmt Versuni von den zwei Jahren Garantie aus, und wer die Maschine außerhalb des vorgesehenen Zwecks betreibt, steht im Streitfall schlechter da.

Die zweite Gruppe, die woanders besser aufgehoben ist: alle, die aus einem Gerät mehr als eine Zubereitungsart holen wollen. Für sie ist der Preis-Tipp der falsche Kauf, so wenig er auch kostet. Was in dieser Kategorie sonst noch steht, sortiert die Bestenliste der Kapsel- und Padmaschinen.

Datenblatt

Technische Daten: Original Plus

KapselsystemSENSEO-Kaffeepads; zu Pads anderer Marken äußert sich Philips nicht
Wassertank0,7 l, abnehmbar und spülmaschinenfest
Elektrische Werte220 bis 240 V, 0,2 W ausgeschaltet; Leistungsaufnahme im Betrieb nicht veröffentlicht
Brühzeitunter 21 Sekunden für 1 Tasse, unter 60 Sekunden für 2 Tassen
Tassenwahl1 oder 2 Tassen per Tastendruck
Milchsystemkeins eingebaut
Pflegealle 3 Monate entkalken laut Versuni, Signal über gleichzeitig blinkende 1- und 2-Tassen-Taste, kein Display
Im Detail bewertet

Bewertung im Detail

Verarbeitung
7.7
Leistung
7.9
Handhabung
8.9
Preis-Leistung
9.6

Vorteile

  • ✓Direktstart ohne separates Vorheizen: eine Tasse laut Hersteller in unter 21 Sekunden, zwei in unter 60
  • ✓Nach dem Brühvorgang schaltet sich das Gerät von selbst wieder aus
  • ✓Beide Padhalter liegen bei, einer für eine und einer für zwei Tassen
  • ✓213 Millimeter breit und 1,718 Kilogramm: passt neben den Wasserkocher und lässt sich mit einer Hand umstellen

Nachteile

  • ✗Kein Milchsystem am Gerät, und im Karton liegen laut Philips nur die beiden Padhalter: Für Cappuccino brauchst du eine zweite Anschaffung
  • ✗Genau zwei Positionen am Stärke-Schieberegler, mild oder stark. Eine frei wählbare Füllmenge, Temperatur oder Brühdauer gibt es darüber hinaus nicht
  • ✗0,7 Liter Tank und maximal 100 Millimeter Tassenhöhe: für hohe Becher und für mehrere Gäste hintereinander ist die Maschine nicht ausgelegt
  • ✗Beim Entkalken lässt Versuni nur Entkalker auf Zitronensäurebasis zu, die für SENSEO-Maschinen geeignet sind, Essig und Mineralsäuren sind ausgeschlossen
  • ✗Laut Bedienungsanleitung nur für den normalen Hausgebrauch bestimmt
  • ✗Zur Leistungsaufnahme in Watt und zur Brühtemperatur veröffentlicht Philips für dieses Modell nichts
Im Vergleich

Original Plus im Vergleich

Senseo Original PlusOriginal PlusSage Creatista PlusCreatista PlusNespresso CitiZ mit AeroccinoCitiZ mit Aeroccino
Gesamtwertung8.5/109.3/108.9/10
Preis59,90 €489,99 €167,89 €
Verarbeitung7.79.58.9
Leistung7.99.48.8
Handhabung8.98.89.2
Preis-Leistung9.67.98.4
TypPadmaschineKapselmaschineKapselmaschine
Dieses ModellAnsehen →Ansehen →
Unser Fazit

Fazit

Die Original Plus ist die richtige Maschine für alle, die schnellen schwarzen Kaffee ohne Einstellerei wollen und mit zwei Stufen am Stärkeregler auskommen. Wer Wert auf Milchgetränke legt, muss einen Aufschäumer dazu einplanen, denn ein Milchsystem hat sie nicht. Für hohe Becher ist sie die falsche Wahl: Über 100 Millimeter Tassenhöhe passt nichts unter den Auslauf.

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Zuletzt geprüft: 6.10.2026· Redaktionelle Bewertung nach unserer Bewertungsmethodik

KI-HinweisDieser Text entstand mit KI-Unterstützung und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die Bilder auf dieser Seite sind nicht KI-generiert.Wie wir KI einsetzen

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Original Plus

Kurze, klare Antworten rund um Kauf, Nutzung und Pflege von Original Plus.

Welchen Entkalker darf ich benutzen, und geht Essig auch?

Essig scheidet aus. Im Support führt Versuni zwei Modellnummern, CA6520 und CA6521, und dahinter steckt das hauseigene Pflegemittel. Ausdrücklich untersagt sind weißer Essig und Mineralsäuren, namentlich Schwefelsäure, Salzsäure, Sulfaminsäure und Essigsäure. Wer sich darüber hinwegsetzt, riskiert zusätzlich den Anspruch auf eine kostenlose Reparatur, denn Schäden aus mangelhafter Wartung nimmt der Hersteller von der Garantie aus.

Mein Leitungswasser ist hart. Bringt ein Enthärter oder ein Wasserfilter etwas?

Natriumhaltige Enthärtungsmittel sind laut Versuni untersagt, die kommen also weder in den Tank noch ins Wasser davor. Eine Filterkartusche für die CSA210/80 ist in den Herstellerunterlagen gar nicht erst vorgesehen, anders als etwa bei der Tassimo My Way 2, der ein BRITA-MAXTRA+-Filter beiliegt. Am Herstellerintervall ändert deine Wasserhärte nichts, Versuni gibt pauschal drei Monate vor. Wer bei hartem Leitungswasser früher entkalken will, tut das nach eigener Einschätzung: Einen kürzeren Abstand nennt Versuni nicht, und auch unser Ratgeber zur Wasserhärte nennt keine allgemeine Zahl für hartes Wasser.

Wie viel Strom zieht die Maschine, wenn sie nur herumsteht?

0,2 Watt im ausgeschalteten Zustand, und das ist der einzige Verbrauchswert, den Philips für dieses Modell veröffentlicht. Eine Leistungsaufnahme in Watt für den Brühbetrieb steht in keiner der geprüften Quellen. Energetisch vergleicht Philips die Maschine mit dem älteren Modell HD6553, gemessen nach EN 60661:2014. Die Prozentzahl aus der Werbefußnote ließ sich der Angabe nicht sauber zuordnen, deshalb steht sie hier nicht.

Bekomme ich in fünf Jahren noch Ersatzteile?

Eine Zusage dazu gibt es von Versuni nicht. Die Anleitung verweist für Zubehör und Ersatzteile auf den Teile-Shop von Philips und auf den Fachhändler, eine Dauer der Verfügbarkeit steht dort nirgends. Zur Haltbarkeit selbst nennt der Hersteller immerhin eine Zahl aus der Entwicklung: geprüft wurde die Maschine mit mehr als 10.000 Tassen. Bei drei Tassen am Tag wären das gut neun Jahre.

Kann ich damit Cappuccino oder Latte macchiato machen?

Nicht ohne ein zweites Gerät. Eine Milchaufbereitung hat die Original Plus nicht, und der Lieferumfang besteht laut Philips aus genau zwei Teilen, dem Padhalter für eine und dem für zwei Tassen. Ein Aufschäumer muss also dazu, elektrisch oder als Kännchen. Wer frische Milch lieber gleich an der Maschine aufschäumen würde, findet unter den Kapsel- und Padmaschinen unseres Katalogs zwei Modelle dafür: die Tchibo Cafissimo Milk mit integriertem Milchsystem für rund 89 Euro und die Sage Creatista Plus mit Dampfdüse am Gehäuse für rund 490 Euro. Die Nespresso CitiZ für rund 168 Euro bringt den Aeroccino zwar im Karton mit, er steht aber als eigenes Gerät neben der Maschine.

Was kann die Senseo Switch, was dieses Modell nicht kann?

Filterkaffee. Die Switch hat neben dem Padbrühwerk einen zweiten Modus mit Papierfilter und einer Edelstahl-Thermoskanne für bis zu sieben Tassen, dazu einen Liter Tankvolumen statt 0,7. Bezahlt wird das mit rund 96 statt rund 60 Euro, so stehen die Richtwerte in unseren Preisboxen. In unserer Gesamtwertung stehen beide bei 8,5: Die Switch kann mehr, die Original Plus ist für ihren engeren Zweck günstiger.

Passt ein hoher Becher unter den Auslauf?

Bis 100 Millimeter Tassenhöhe, so steht es in der Spezifikation. Zehn Zentimeter reichen für Tassen und übliche Becher, ein hoher Thermobecher passt darunter nicht mehr. Dazu kommt die Breite: Die beiden Ausläufe sitzen nebeneinander, und auf dem Produktfoto stehen zwei Gläser nebeneinander darunter. Für zwei Tassen brauchst du also auch seitlich Platz. Wie voll dein Becher am Ende wird, findest du nur durch Ausprobieren heraus.

Wie lange gilt die Garantie, und was fällt heraus?

Zwei Jahre ab Kaufdatum, gewährt von Versuni. Ausgenommen sind Defekte, die auf falsche Benutzung oder auf mangelhafte Wartung zurückgehen. Im Alltag greift das vor allem beim Kalk: Wer so lange nicht entkalkt, bis die Maschine nicht mehr richtig arbeitet, bezahlt die Reparatur selbst. Was nach den zwei Jahren gilt, etwa Pauschalen für Reparaturen außerhalb der Garantie, veröffentlicht der Hersteller nicht.