Beim Hersteller heißt diese Maschine Ninja Luxe Café Pro, Modell ES701EU. Sie ist ein Siebträger mit eingebautem Kegelmahlwerk und einer Waage, die das Mehl direkt im Siebträger wiegt, dazu ein Dampfstab, der mit einem Schneebesen im Kännchen arbeitet. Ninja zählt sie als 3-in-1-Gerät: Espresso, Filterkaffee, Cold Brew.
ES701EU: was Ninja verkauft, und zu welchem Preis
Bei Amazon steht die Maschine als „Ninja Luxe Pro 3-in-1-Kaffeemaschine, Silber, ES701EU“. Die Bedienungsanleitung gehört zur ES700-Serie, die Ninja „Pro Series“ nennt, und gilt für zwei Modelle, die ES701EU und die ES771EUBK. Anbieter in Deutschland ist die SharkNinja Germany GmbH in Frankfurt am Main.
Unsere Preisbox führt die Maschine mit ca. 386,85 Euro (Stand September 2026), so stand sie am 7. September im Amazon-Katalog. Im Herstellershop lag dasselbe Modell am 1. Oktober 2026 deutlich darüber.
Ganz neu ist sie nicht mehr. Als Erscheinungsdatum hat Amazon den 1. Juni 2025 hinterlegt, und die Anleitung trägt einen Copyright-Vermerk von 2024. Im Siebträger-Vergleich gehört sie zu den Maschinen mit eingebautem Mahlwerk, gegen die sich ein klassischer Einkreiser plus separate Mühle rechnen lassen muss.
Der Aufbau: ein Tank, eine Mühle, 11,56 Kilogramm
Ninja gibt die Maße mit 33,3 × 35,1 × 37,11 cm an (Länge, Breite, Höhe). Ein Amazon-Bullet nennt abweichend H 37,7 × B 33,7 × L 35,5 cm und 17,25 kg. Wir rechnen mit der Herstellerangabe, weil der Herstellershop sie für alle fünf Farbvarianten der ES701 gleich angibt. Auf dem Produktfoto sitzt links die Mahlwerkhalterung, in die der Siebträger zum Mahlen eingehängt wird, darüber der Bohnenbehälter, in der Mitte der Gruppenkopf und rechts das Milchkännchen unter der Dampfdüse. Ob der seitlich abstehende Tamperhebel in den Maßen enthalten ist, gibt Ninja nicht an. Plane am Stellplatz daher etwas Luft zur Seite ein. Zum Umstellen fasst du das Gerät nicht an der Mahlwerkhalterung an: Die ist laut Anleitung nicht dazu gedacht, das Gewicht der ganzen Maschine zu tragen.
Der Wasserbehälter sitzt hinten und fasst 2 Liter. Oben liegt der Bohnenbehälter, den Ninja als UV-geschützt bezeichnet, außerdem ein Tassenwärmer. Die Tassenablage ist verstellbar, laut Produktseite für Espressotassen und Reisebecher. Elektrisch nimmt die Maschine 1650 W bei 220 bis 240 V und 50 bis 60 Hz auf, die Produktseite nennt 7,8 A.
Das Mahlwerk ist laut Anleitung ein integriertes Kegelmahlwerk. Ein Amazon-Bullet schreibt „Scheiben-Mahlwerk“, wir folgen der Anleitung, die im Reinigungsteil beschreibt, wie man das Kegelmahlwerk herausdreht. Es hat 25 Stufen, 1 ist die feinste, 25 die gröbste. Eingestellt wird am Mahlgradregler an der Geräteseite.
Getampt wird über einen Hebel. Nach dem Mahlen drückst du ihn bis zum Anschlag fest nach unten und wiederholst das ein zweites Mal. In der Bauteilübersicht der deutschen Anleitung trägt dieser Hebel als Bestandteil N die dänische Beschriftung „Indbygget stampergreb“, auch im gedruckten Blatt.
Auf dem Bedienfeld sitzen zwei Drehschalter, einer in der Mitte für die Getränke, einer für den Schaum, dazu Tasten unter anderem für Mahlgradauswahl, Milchtyp, Temperatur und Stärke, heißes Wasser, Düsenspülung, Reinigung und Entkalkung. Ninja zählt 29 Getränke-Einstellungen: 13 Espresso-Arten, 4 Kaffee-Arten, 7 Getränkegrößen und 5 Schaumvoreinstellungen.
Einige Angaben veröffentlicht Ninja zu dieser Maschine gar nicht, deshalb stehen sie hier gesammelt und nirgends geschätzt: den Durchmesser des Siebträgers, den Pumpendruck in bar, das Heizsystem (ob Thermoblock oder Kessel), die Brühtemperatur in Grad, die Aufheizzeit, das Fassungsvermögen von Bohnenbehälter und XL-Milchkännchen, die Werkstoffe von Gehäuse, Siebträger und Baskets (als Edelstahl ausgewiesen ist nur das Kännchen), den Standby-Verbrauch, einen Geräuschwert in Dezibel, das Herstellungsland und welche Einstellungen die laut Produktseite aktiven Sensoren anpassen. Einen eigenen Heißwasserauslauf beschreibt die Anleitung nicht. Die Kabellänge steht auf der Produktseite mit 1,02 cm, das ist erkennbar ein Eingabefehler. Ein Datum für den Marktstart in Deutschland haben wir beim Hersteller auch nicht gefunden. Frühere Fassungen dieser Seite nannten mehrere Tanks, eine aktive Druck- und Temperaturregelung und einen Heißwasser-Vorsprung vor der Premier; die Anleitung und Ninjas Vergleichstabelle stützen keins davon.
Im Detail: Was Barista Assist tut, und was du selbst machst
Unter „Barista Assist Technology“ fasst Ninja mehrere Funktionen zusammen. Die greifbarste ist eine Mahlgradempfehlung. Nach einem Bezug schlägt die Maschine laut Anleitung einen Mahlgrad vor, auf Grundlage der verwendeten Bohnen und der bisherigen Brühstufe. Drehen musst du selbst. Bei neuen Bohnen rechnet Ninja mit 2 bis 3 Brühvorgängen, bis der Mahlgrad passt. Zurücksetzen lässt sich die Assistenz im Zusatzmenü unter _h04, unter _h03 steht die Mahlgradanzeige.
Die Produktseite spricht zusätzlich von aktiven Sensoren, die die Einstellungen kontinuierlich überwachen und anpassen; „Druck“ als Stellgröße steht nur in einem Amazon-Bullet.
Die Waage wiegt den Siebträger, sobald er in der Mahlwerkhalterung sitzt. Außerdem erkennt die Maschine, welcher Basket eingesetzt ist, und zeigt die dazu passenden Zubereitungen an. Drei Baskets gibt es: Single mit 9 g Kaffeemehl, Double mit 18 g und den Luxe Basket, der den vierfachen Espresso mit 40 g übernimmt und außerdem alle Kaffeegetränke.
Die Anleitung definiert die Stärke als Verhältnis von Wasser zu Kaffeepulver: 4:1 im Standard, 2,5:1 auf Stufe zwei, 2:1 auf Stufe drei. Ein doppelter Espresso aus 18 g landet im Standard bei 72 ml, ein Ristretto aus derselben Menge bei 43 ml, das sind rund 2,4:1 und damit fast genau Stufe zwei. Wir rechnen beim klassischen Espresso mit etwa der doppelten Menge Getränk wie Kaffeemehl, das entspricht hier der dritten Stufe. Ganz deckungsgleich sind die Zahlen nicht, weil Ninja mit dem Wasser rechnet und die Siebträgerpraxis das fertige Getränk wiegt, und ein Teil des Wassers bleibt im Kaffeemehl zurück. Eigene Verhältnisse rechnet der Brüh-Rechner durch.
Die Brühtemperatur wählst du in drei Stufen: niedrig, mittel (Standard) und hoch. Bei Auf Eis, Cold Brew und Cold Press lässt sie sich nicht wählen. Während ein Bezug läuft, bleibt der Siebträger drin: Die Anleitung warnt, dass das Gerät dann unter Druck steht und beim Herausnehmen Verbrühungen drohen.
Milchschaum, Filterkaffee, kalte Getränke
Das Aufschäumen übernimmt das Dual Froth System Pro. Die Dampfdüse taucht in das Edelstahl-Milchkännchen, in dem ein Schneebesen sitzt, und die Maschine dampft und quirlt gleichzeitig. Wie Milchschaum grundsätzlich entsteht, erklärt unser Ratgeber zum Milch aufschäumen. An anderer Stelle der Produktseite heißt dasselbe System „Advanced Dual Froth System“. Fünf Voreinstellungen stehen zur Wahl: heiße Milch, dünner, dicker und extradicker Schaum sowie kalter Schaum. Mit der Milchtyp-Taste stellst du zwischen Kuhmilch und pflanzlicher Milch um.
Das Aufschäumen lässt sich einplanen, während der Espresso noch läuft, und startet direkt danach. Kalten Schaum macht die Maschine parallel zum Brühen. Die Düse ist isoliert und laut Ninja kühlberührungssicher.
Für Filterkaffee kennt die Maschine vier Arten, nämlich klassisch, stark, auf Eis und Cold Brew, und sieben Größen von S mit 175 ml bis XL mit 530 ml. Die Kaffeestärke regelt die Bohnenmenge: Bei mild mahlt das Gerät weniger, bei stark mehr. Tampen verlangt die Anleitung bei allen Espressogetränken und bei Kaffee in L+ und XL.
Wer nach einem heißen Getränk ein kaltes will, muss vorher spülen. Die Maschine fordert dann einen RINSE-Durchgang an und schickt etwa 250 ml Wasser durch den Gruppenkopf, der Becher darunter sollte mindestens 355 ml fassen. Vor dem allerersten Getränk steht eine Erstspülung mit dem Double Basket an: Programm CLASSIC in Größe M+, mindestens 360 ml im Wasserbehälter und darunter eine Tasse mit 420 ml oder mehr.
Lohnt die Pro gegenüber der Luxe Premier?
Nur wenn dir der Tamperhebel an der Maschine und das Advanced Dual Froth System etwas wert sind. In unserer Preisbox liegt die Pro 5,42 Euro über der Luxe Premier mit ca. 381,43 Euro.
Grundlage dafür ist Ninjas eigene Vergleichstabelle auf der Produktseite der Pro. Das „Integrierte Heißwassersystem“ steht dort bei der ES601 (Premier) genauso wie bei der ES701 (Pro). Unterschiede zeigt die Tabelle an zwei Stellen. Bei den Baskets steht für die Premier „Doppel Quad“, für die Pro „Einfach Doppel Quad“. Das passt allerdings nicht zur Premier-Produktseite, die im Starterpaket ebenfalls einen Single Basket aufführt, genau wie der Lieferumfang im Amazon-Angebot der Premier. Beim Basket sehen wir deshalb keinen gesicherten Unterschied. Und aus „Tamper“ bei der Premier wird „Integrierter Tamper“ bei der Pro: Die Premier arbeitet laut Ninja mit einem separaten, vorgespannten Tamper. Im Fließtext darüber schreibt Ninja, die Pro bringe das Advanced Dual Froth System und ein „noch intuitiveres Bedienfeld“; beim Schaum sind das fünf Programme statt vier.
Unsere Einschätzung: Beim derzeitigen Abstand ist die Pro die naheliegende Wahl. Die Rechnung kippt erst, wenn die Premier in einem Angebot deutlich billiger wird und du auf Tamperhebel und das fünfte Schaumprogramm verzichten kannst.
Diese Maschine oder eine der drei anderen?
| Modell | Der Unterschied | Preis | Unsere Wertung | Nimm dieses, wenn |
|---|---|---|---|---|
| Ninja Luxe Pro (dieses) | Mühle, Waage, Tamperhebel und Automatik-Schaum im Gerät | ca. 386,85 € | 8,3 | du jeden Morgen mehrere Milchgetränke machst und keine separate Mühle aufstellen willst |
| Ninja Luxe Premier | separater, vorgespannter Tamper statt Tamperhebel, vier statt fünf Schaumprogramme | ca. 381,43 € | 8,1 | du sie im Angebot deutlich günstiger bekommst und auf Tamperhebel und extradicken Schaum verzichten kannst |
| Sage Barista Express Impress | 54-mm-Siebträger, Milch am Dampfstab von Hand | ca. 379,00 € | 8,9 | du Milch selbst schäumen willst und einen Siebträger mit angegebenem Maß (54 mm) suchst; Zubehör, das Sage weder vertreibt noch empfiehlt, untersagt aber auch ihre Anleitung |
| Gaggia Classic Evo Pro | Einkreiser mit 58-mm-Siebträger, ohne Mühle und ohne Assistenz | ca. 499,52 € | 9,4 | du das Handwerk selbst lernen willst und eine eigene Mühle einplanst |
Die Preise sind unsere Katalogwerte vom September 2026, im Handel ändern sie sich laufend. Die Wertung ordnet die Herstellerdaten redaktionell ein, gemessen hat sie niemand.
Wann die Luxe Pro passt, und wann eine andere Maschine
Milchgetränke sind der stärkste Grund für diese Maschine. Bei zwei oder drei Cappuccino am Morgen entfällt das Führen des Dampfstabs, und die Hauptauffangschale fängt laut Anleitung das Wasser von bis zu 6 Cappuccinos auf; leeren sollst du sie, sobald die orangefarbene Markierung zu sehen ist. Ohne eingesetzte Hauptauffangschale sollst du weder Getränke noch Schaum zubereiten.
Bevor du bestellst, schau auf den Stellplatz. Unter den allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen der Anleitung steht als Nummer 9: „Um Brandgefahr, Stromschlag oder Beschädigung des Geräts zu vermeiden, darf das Gerät NICHT in einem Geräteschrank oder unter einem Oberschrank verwendet werden.“ Zum Kabel erklärt die Anleitung zweierlei: „Es wird ein kurzes Stromkabel bereitgestellt, um die Gefahren zu verringern, sich in einem längeren Kabel zu verfangen oder darüber zu stolpern.“ Und: „Verwenden Sie KEINE Verlängerungskabel mit diesem Produkt.“ Die Steckdose muss daher nah am Stellplatz liegen, und laut Vorsichtsmaßnahme Nummer 8 darf es keine Steckdose unter der Arbeitsfläche sein.
Die Gaggia Classic Evo Pro hat einen 58-mm-Siebträger ohne Assistenz, kostet in unserem Katalog aber ca. 112,67 Euro mehr als die Ninja und braucht zusätzlich eine eigene Mühle. Zusammen mit der Mühle liegt der Abstand also deutlich über diesem Betrag. Ob es überhaupt ein Siebträger sein soll oder ein Vollautomat, wägt der Ratgeber Vollautomat oder Siebträger grundsätzlich ab.
Reinigung, Entkalkung, Ersatzteile
Nach jedem Kaffee sind Siebträger und Basket dran. Die Anleitung schreibt: „Für optimale Ergebnisse sollten Sie den Siebträger und den Basket nach jedem Gebrauch reinigen.“ Und weiter: „Nehmen Sie den Basket aus dem Siebträger. Waschen Sie beide Teile von Hand mit Seifenwasser, um sämtliches Kaffeefett zu entfernen.“ Die Dampfdüse wischst du nach dem Aufschäumen mit einem feuchten Tuch ab, bevor du sie wieder in die untere Position bringst. Drückst du den Dampfstab nach unten, beginnt die automatische Reinigung. Für gründlichere Pflege sitzt in der Mitte der Reinigungsbürste ein Ringschlüssel, mit dem du die Spitze der Dampfdüse abnimmst.
Die spülmaschinenfesten Teile gehören laut Produktseite ins obere Fach. Das Milchkännchen führt die Anleitung in ihrer Liste nicht auf, wir würden es deshalb von Hand spülen. Die Auffangschale selbst sollst du laut Anleitung regelmäßig von Hand waschen und gründlich an der Luft trocknen lassen, die Gerätebasis regelmäßig mit einem feuchten Tuch reinigen.
Beim Mahlwerk gilt ein hartes Verbot. „Das Mahlwerk darf NICHT mit Wasser in Berührung kommen“, steht in der Anleitung; du drehst das Kegelmahlwerk heraus und reinigst es trocken mit der Bürste. Ist doch Wasser ins Mahlwerk gelangt, verlangt Ninja, sofort den Kundendienst anzurufen, kostenlos unter +49 800 000 9063. Für das ganze Gerät gilt die Vorsichtsmaßnahme Nummer 4: „Um Brandgefahr, Stromschläge und Verletzungen zu vermeiden, tauchen Sie das Kabel, den Stecker sowie andere Teile des Geräts NIEMALS in Wasser oder andere Flüssigkeiten.“
Zwei Programme meldet die Maschine über eigene Leuchten an. Der Reinigungszyklus (CLEAN) dauert ca. 6 Minuten und läuft mit der Reinigungsscheibe und einer Reinigungstablette. Die Entkalkung (DESCALE) dauert ca. 90 Minuten, das gehört also auf einen Abend und nicht vor die erste Tasse. Warum Kalk einer Maschine schadet, erklärt der Ratgeber Entkalken und Reinigung; bei der Luxe Pro drohen laut Anleitung schlechtere Getränke und eine verstopfte Maschine, wenn du die Leuchte ignorierst.
Den Wasserfilter weichst du vor dem Einsatz 5 Minuten in Wasser ein, spülst ihn 60 Sekunden und stellst die Datumsanzeige 2 Monate vor. Ob er der ES701EU beiliegt, ist unklar: Die Anleitung führt ihn als Zubehörteil, der Lieferumfang auf der Produktseite nicht. Dort stehen XL-Milchkännchen mit Schneebesen, Reinigungsbürste, ein Starterpaket aus Siebträger, Single, Double und Luxe Basket, Trichter und Tamper, ein Reinigungs-Set mit 2 Reinigungstabletten und 1 Entkalkungstablette, ein Set zur Wasserhärtetestung und ein Rezeptheft. Den Single Basket markiert die Anleitung als „nicht bei allen Maschinen verfügbar“, bei der ES701EU steht er im Lieferumfang.
Ersatzteile verkauft der Herstellershop unter eigenen Nummern, Stand 1. Oktober 2026: Wassertank mit Deckel (273UO600EUK) 25,99 Euro, Haupt-Tropfschale (262UO600EUK) 50,99 Euro, Schneebesen (269UO600EUK) 3,99 Euro, Reinigungsbürste (372UO600EUUK) 9,99 Euro, Wasserhärte-Teststreifen (282UO600EUK) 4,99 Euro und eine Karaffe (XSKCARAFEEUK) 39,99 Euro. Eine Gummidichtung (375UO600EUUK) steht dort für 3,99 Euro. Die Dichtung am Gruppenkopf tauschst du laut Anleitung selbst: Pucksieb mit einem Kreuzschlitzschraubendreher abschrauben, Dichtung mit einem Schlitzschraubendreher wechseln, Ersatz gibt es über ninjakitchen.eu. Acht Reinigungstabletten (XSKCLNTBLT8EUK) kosten im Herstellershop 11,99 Euro, bei einer Tablette je Zyklus sind das rund 1,50 Euro pro Reinigung.
Für wen geeignet?
Die Anleitung zieht selbst eine Grenze. Die Maschine ist laut Hersteller „nur zum Gebrauch im Innenbereich und für private Zwecke vorgesehen“, an anderer Stelle nur für den Hausgebrauch, und die Vorsichtsmaßnahme Nummer 7 lautet: „Nur für den Gebrauch im Haushalt und auf der Arbeitsplatte. Lassen Sie KEINESFALLS das Stromkabel über die Tischkante hängen oder heiße Oberflächen wie z. B. den Herd berühren.“ Für eine Büroküche oder einen kleinen Café-Betrieb ist die Luxe Pro damit die falsche Anschaffung.
Nicht passend ist sie auch für alle, die ihre Maschine per Zeitschaltuhr oder smarter Steckdose vorheizen wollen. Vorsichtsmaßnahme Nummer 12 sagt: „Das Gerät ist nicht für den Betrieb mittels eines externen Timers oder einer Fernsteuerung gedacht.“ Umgekehrt schaltet sie sich nach 20 Minuten automatisch ab, und im Zusatzmenü gibt es unter _h02 einen Eco-Modus, der das Gerät nach dem Brühen ausschaltet.



