DeLonghi Magnifica S ECAM 22.110
Vollautomat
Preis-Tipp

DeLonghi Magnifica S ECAM 22.110

★★★★☆Redaktionswertung 4,2 / 5Mahlwerk, 1,8-l-Tank, manuelle Milchdüse
✓ Redaktionell geprüftBewertet von Seydhan Cakmak (Gründer & Chef-Redakteur) · 13.7.2026

Die Magnifica S passt, wenn du vor allem Espresso und Lungo aus Bohnen trinkst und höchstens ein oder zwei Milchgetränke am Tag selbst an der Dampfdüse aufschäumst. Die Brühgruppe nimmst du mindestens einmal im Monat heraus und spülst sie von Hand, Heißwasser für Tee hat sie. Wer jeden Tag mehrere Cappuccini will, nimmt ein Gerät mit automatischem Milchsystem wie die Philips LatteGo 5400 oder die Magnifica Plus.

Entnehmbare BrühgruppeMahlgrad verstellbarDirektwahltasten2-Tassen-Funktion
Richtpreis
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319,90 €
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Kurz & knapp8.3/10

Die DeLonghi Magnifica S ECAM 22.110 ist im Vollautomaten-Vergleich 2026 der Preis-Tipp: ca. 319,90 Euro laut unserer Preisbox, Brühgruppe zum Herausnehmen, eingebautes Mahlwerk, 1,8-l-Tank und Heißwasser. Milch schäumst du an der Dampfdüse selbst auf, als Kaffeegetränke nennt De'Longhi nur Espresso und Espresso Lungo.

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Die Magnifica S ECAM22.110.B ist ein Kaffeevollautomat von De’Longhi mit eingebautem Mahlwerk, Tasten statt Display und einer klassischen Dampfdüse für Milchschaum. Auf der deutschen Produktseite heißt sie „Magnifica S Black“, die Oberfläche ist dort als Glossy geführt. In unserer Preisbox steht sie mit ca. 319,90 Euro (Stand September 2026), im De’Longhi-Onlineshop kostete sie am 1. Oktober 2026 349 Euro. Als Erscheinungsdatum trägt der Amazon-Katalog den 1. August 2017.

In unserem Vollautomaten-Vergleich hat sie 8,3 Punkte und das Etikett Preis-Tipp. Die Maschine hatten wir nicht in der Hand. Was hier steht, stammt von der Produktseite samt dem Datensatz in ihrem Quelltext, aus der Bedienungsanleitung, die De’Longhi für die ganze Baureihe ECAM11.1XX bis 22.1XX herausgibt, aus dem Sicherheitsheft und aus dem Produktdatenblatt. Als Herkunftsland ist in jenem Datensatz Rumänien eingetragen. Eine Unstimmigkeit gleich vorweg: Im Amazon-Katalog steht im Farbfeld „Schwarz Silber, 3 Getränke“, im Titel des Angebots dagegen „Schwarz“, und die Modellnummer ECAM22.110.B gehört bei De’Longhi zur schwarzen Version.

Wie viel Platz braucht die Magnifica S?

Eine Nische von mindestens 30 Zentimetern Breite, 46 Zentimetern Tiefe und 50 Zentimetern Höhe bis zum Hängeschrank. Die Anleitung gibt 24 x 43 x 35 Zentimeter an (Breite, Tiefe, Höhe). Dazu kommen 3 Zentimeter Luft zu Seitenwänden und Rückwand sowie 15 Zentimeter darüber (Sicherheitsheft).

Auf der Produktseite stehen etwas kleinere Zahlen, 230x430x340, ohne Einheit und ohne Zuordnung zu den Achsen. Beim Gewicht ist es ähnlich: Die Anleitung nennt 8,9 Kilogramm, die Produktseite schlicht 9.299, Amazon umgerechnet 9,0 Kilogramm. Für die Planung würden wir die größeren Maße der Anleitung nehmen. Tassen passen laut Datensatz bis 140 Millimeter Höhe unter den Kaffeeauslauf, den du in der Höhe verstellen kannst.

Zwei weitere Vorgaben aus dem Sicherheitsheft betreffen den Standort. Unter VORSICHT steht, dass die Arbeitsfläche mehr als 850 Millimeter über dem Boden liegen muss. Und während des Betriebs hat die Maschine in einem Schrank nichts zu suchen.

Sie läuft an 220 bis 240 Volt und nimmt 1450 Watt auf. Die Steckdose muss geerdet sein, mindestens 10 Ampere vertragen und jederzeit erreichbar bleiben, damit du im Bedarfsfall den Stecker ziehen kannst.

Tasten, Drehknopf, zwei Tassen

Ein Display hat die Magnifica S nicht. Im Datensatz steht dafür „Icon“, gemeint sind Kontrolllampen: eine Leiste mit ECO, Kaffeesatzbehälter, Wassertank und einem Warndreieck, dazu eine Lampe mit Thermometersymbol neben der Ein-Aus-Taste, die beim Aufheizen blinkt. Die Tasten tragen Symbole statt Beschriftung.

Kaffee gibt es über vier Tasten: kleine Tasse, zwei kleine Tassen, große Tasse, zwei große Tassen. Ab Werk läuft eine kleine Tasse mit etwa 40 ml, eine große mit etwa 120 ml, bei den Doppeltasten jeweils zweimal. Mehr als Espresso und Espresso Lungo führt die Produktseite an Kaffeegetränken nicht, dazu kommt Heißwasser. Die Menge änderst du, indem du eine Taste gedrückt hältst, bis ihre Lampe blinkt und der Kaffee läuft, und sie bei der gewünschten Füllhöhe noch einmal drückst. Soll nach einem Bezug noch etwas nachlaufen, hältst du innerhalb von 3 Sekunden eine der Ausgabetasten gedrückt. Für zwei Tassen stellst du beide unter die Ausgüsse und senkst den Auslauf so nah wie möglich an die Ränder, das gibt laut Anleitung eine bessere Crema.

Wie stark der Kaffee wird, entscheidet der Drehknopf B6 in der Mitte der Blende. Die Anleitung nennt ihn einmal Wahlknopf für die Kaffeemenge, an anderer Stelle Drehknopf für die Kaffeestärke. Gemeint ist die Bohnenmenge: Je weiter Richtung MAX, desto mehr mahlt die Maschine. Ganz an den Anschlag würden wir ihn nicht drehen, denn dann kann der Kaffee nur noch tröpfchenweise kommen, vor allem bei zwei Tassen. Die Kaffeetemperatur stellst du auf NIEDRIG oder HOCH.

Der Herstellertext im Amazon-Katalog verspricht, Aroma, Kaffee- und Milchmenge für alle Getränke zu speichern. Die Anleitung kennt das Speichern nur für die Kaffeemenge je Taste. Milch schäumst du an diesem Gerät ohnehin selbst.

Mahlwerk, Druck, Heizung: was belegt ist

Der Wassertank fasst laut Anleitung höchstens 1,8 Liter, der Bohnenbehälter 250 Gramm. Über das Mahlwerk selbst schweigen Produktseite und Anleitung. „Kegelmahlwerk“ und „13-stufig“ stammen aus dem Herstellertext im Amazon-Katalog, und von dort hat auch unser Titel das Wort. Auf dem Mahlgradknopf sind die Ziffern 7, 5, 3 und 1 mit Zwischenmarken aufgedruckt.

Ab Werk ist das Mahlwerk eingestellt, zumindest anfangs musst du nichts ändern. Verstellt wird nur, während es zu Beginn einer Zubereitung läuft, und immer nur um eine Position. Läuft der Kaffee zu langsam, drehst du eine Stufe nach rechts Richtung 7. Willst du ihn kräftiger und mit mehr Crema, eine nach links. Die Wirkung zeigt sich erst nach mindestens zwei Kaffees hintereinander. Bei dünnem Kaffee mit wenig Crema sieht die Fehlertabelle zwei Ursachen, einen zu groben Mahlgrad oder ungeeignete Bohnen, und rät dann zu Kaffee für Espressomaschinen. Karamellisierte und kandierte Bohnen sind verboten, weil sie am Mahlwerk ankleben und es beschädigen können. In den Behälter gehören laut Sicherheitsheft ausschließlich geröstete Bohnen. Pulverreste in einer neuen Maschine sind normal: Das Mahlwerk wird vor dem Verkauf zur Justierung eingemahlen.

Als Druck stehen in der Anleitung 1,5 MPa, also 15 bar. Das beschreibt, was die Pumpe leisten kann. Wie viel Druck am Kaffeemehl ankommt, bestimmt der Widerstand des Kaffeebetts: wie fein das Mehl gemahlen ist, wie viel davon in der Brühkammer liegt und wie dicht es gepresst wird. Deshalb setzt die Anleitung bei zu langsam laufendem Kaffee am Mahlgrad an.

Beim Heizsystem widersprechen sich die Quellen. Der Datensatz der Produktseite sagt Thermoblock, die Anleitung spricht im Kapitel zum Einschalten vom Kessel. Ein Thermoblock erhitzt das Wasser im Durchfluss durch einen beheizten Metallblock, ein Kessel hält einen Vorrat warm. Welche Angabe stimmt, lässt sich aus den Unterlagen nicht entscheiden.

Fest steht der Ablauf. Bei jedem Einschalten heizt die Maschine vor und spült, wobei heißes Wasser aus dem Kaffeeauslauf in die Abtropfschale läuft, und dieser Vorgang lässt sich nicht abbrechen. Beim Ausschalten spült sie noch einmal, sofern vorher Kaffee bezogen wurde. Leuchtet die grüne ECO-Lampe, ist der Energiesparmodus an, und bis zum ersten Kaffee können ein paar Sekunden mehr vergehen.

Kommt der Kaffee zu kühl in der Tasse an, zählt die Fehlertabelle drei Gründe auf: kalte Tassen, eine Brühgruppe, die zwei bis drei Minuten nach dem letzten Bezug abgekühlt ist, und eine zu niedrig gewählte Temperatur. Einen Tassenwärmer führt der Datensatz der Produktseite; laut Sicherheitsheft kann die Tassenablage im Betrieb heiß werden. Abhilfe schaffen ein Spülgang mit der Spültaste vor dem Bezug, mit Heißwasser vorgewärmte Tassen und die Stufe HOCH.

Milchschaum an der Dampfdüse

Ein Milchsystem mit Karaffe oder Schlauch fehlt. Der Milchaufschäumer, in der Anleitung A18, sitzt auf dem Produktfoto links am Gehäuse.

Du füllst ein Kännchen mit ca. 100 ml Milch pro Cappuccino, drückst die Dampftaste, tauchst den Aufschäumer ein und drehst den Dampfknopf auf I, sobald die Lampe blinkt. Das Kännchen drehst du dabei langsam von unten nach oben, während das Volumen auf das Doppelte bis Dreifache wächst. Länger als 3 Minuten soll kein Dampf strömen, und nach 3 Minuten unterbricht eine Sicherheitsvorrichtung die Ausgabe ohnehin. Empfohlen ist ganz oder teilweise entrahmte Milch mit Kühlschranktemperatur, etwa 5 °C. Große Blasen im Schaum haben laut Anleitung zwei Ursachen: Die Milch ist zu warm, oder sie ist nicht teilentrahmt.

Nach jedem Gebrauch kommt der Aufschäumer ab, damit sich keine Milchreste ablagern und nichts verstopft. Die Schritte: einige Sekunden Wasser ablassen, abkühlen lassen, den Aufschäumer nach links drehen und abziehen, die Dampfdüse abziehen, ihre Löcher prüfen und bei Bedarf mit einem Zahnstocher frei machen (bei einer verstopften Lanze ist wegen des Restdampfs äußerste Vorsicht geboten, so das Sicherheitsheft), die Teile mit Schwamm und lauwarmem Wasser reinigen, alles wieder aufsetzen, bis es einrastet.

Über denselben Aufschäumer kommt auch Heißwasser für Tee: Gefäß darunter, Dampfknopf auf I, zum Stoppen zurück auf 0. Unbeaufsichtigt lassen sollst du die Maschine dabei nicht, und das Rohr fasst du nur am Griff an.

Unsere Einschätzung: Ein oder zwei Cappuccini am Tag sind so gut machbar. Wer vier Milchgetränke hintereinander braucht, steht für jedes selbst an der Düse und reinigt sie danach. Wie feinporiger Schaum an einer Dampflanze entsteht, zeigt der Ratgeber Milch aufschäumen.

Vom ersten Einschalten bis zum Entkalken

Vor dem ersten Kaffee spülst du alle abnehmbaren Teile, die mit Wasser oder Milch in Berührung kommen, mit heißem Wasser ab. Dann füllst du den Tank bis MAX, stellst ein Gefäß mit mindestens 100 ml unter den Milchaufschäumer und lässt über den Dampfknopf Wasser durchlaufen. Weil der Wasserkreislauf beim ersten Gebrauch leer ist, kann die Maschine laut Anleitung sehr laut sein; das Geräusch wird leiser, sobald er sich füllt. Das Sicherheitsheft verlangt, beim ersten Gebrauch 5 heiß zubereitete Kaffees, 3 Zubereitungen mit Dampf und 3 mit Heißwasser wegzuschütten. Zufriedenstellend wird das Ergebnis nach Herstellerangabe erst nach 4 bis 5 Kaffees oder Cappuccinos.

Für die regelmäßige Reinigung zählt Kapitel 13.1 der Anleitung neun Stellen auf: den internen Kreislauf, den Kaffeesatzbehälter, Abtropf- und Kondensatschale, den Wassertank, die Ausgüsse des Kaffeeauslaufs, den Milchaufschäumer, den Kaffeepulvereinfüllschacht, die Brühgruppe hinter der Serviceklappe und die Bedienblende. Lösungs- und Scheuermittel sowie Alkohol sind ausgeschlossen, und Verkrustungen gehst du nicht mit Metallgegenständen an, weil sie Oberflächen aus Metall oder Kunststoff verkratzen können. Chemische Zusatzstoffe braucht die Reinigung laut De’Longhi nicht. Das Sicherheitsheft ergänzt alkalische Reiniger und sonstige brennbare Flüssigkeiten und erlaubt ein weiches Tuch, gegebenenfalls mit neutralem Reinigungsmittel. Die Maschine selbst tauchst du für die Reinigung nie in Flüssigkeit. Bei der Spülmaschine sind sich die Herstellerquellen uneins, das steht unten bei den Fragen.

Die Brühgruppe muss mindestens einmal im Monat heraus, das Sicherheitsheft sagt alle 30 Tage, und zwar nie bei eingeschalteter Maschine. Du schaltest aus, ziehst den Wassertank, öffnest die Serviceklappe rechts, drückst die beiden farbigen Entriegelungstasten nach innen und ziehst die Gruppe heraus. Sie liegt etwa fünf Minuten in Wasser und wird dann unter dem Hahn abgespült, ohne Reinigungsmittel. Vor dem Einsetzen säuberst du die Halterung. Die Gruppe sitzt, wenn sie bei PUSH einrastet; danach prüfst du die beiden Tasten, schließt die Klappe und setzt den Tank wieder ein.

Den Kaffeesatzbehälter leerst du, wenn seine Lampe blinkt; solange sie blinkt, bereitet die Maschine keinen Kaffee zu. Laut Produktseite fasst er 14 Portionen. Ziehst du die Abtropfschale heraus, leerst du den Satzbehälter jedes Mal mit, auch wenn kaum etwas darin ist. Die Schale hat einen roten Schwimmer und wird geleert, bevor er aus dem Tassenrost hervortritt, sonst kann Wasser austreten und Maschine oder Abstellfläche beschädigen. Etwa einmal im Monat schaust du bei gezogenem Stecker ins Geräteinnere und entfernst Ablagerungen mit einem Schwamm; im selben Rhythmus prüfst du den Pulverschacht auf Verstopfung. Das Wasser im Tank wechselst du laut Sicherheitsheft mindestens alle drei Tage, den Tank selbst säuberst du monatlich und nach jedem Filterwechsel mit einem weichen Tuch und etwas mildem Reinigungsmittel.

Entkalkt wird, wenn die Lampe der Spültaste blinkt, und ausschließlich mit Entkalker von De’Longhi. Ungeeignete Mittel oder unregelmäßiges Entkalken können laut Anleitung Defekte verursachen, die nicht unter die Herstellergarantie fallen. Du leerst Abtropfschale, Kaffeesatzbehälter und Tank, nimmst den Filter heraus und füllst Entkalker bis zur aufgedruckten Marke A ein, das entspricht einer 100-ml-Packung, danach Wasser bis Marke B bei einem Liter. Darunter gehört ein Gefäß mit 2 Litern. Gestartet wird, indem du die Spültaste mindestens 5 Sekunden hältst und den Dampfknopf auf I drehst. Nach rund 25 Minuten legt das Programm eine Pause ein, es folgen zwei Spülgänge mit vollem Tank, und wer den Tank dafür nicht bis MAX füllt, bekommt einen dritten. Für den ganzen Durchgang rechnet die Anleitung mit etwa 45 Minuten. Bricht er ab, etwa durch einen Stromausfall, wiederholst du ihn. Verschütteten Entkalker wischst du sofort auf, er kann empfindliche Oberflächen beschädigen. Allgemeines zum Ablauf erklärt der Ratgeber Kaffeevollautomat entkalken.

Zubehör, Folgekosten und was De’Longhi offenlässt

Als Zubehör listet die Anleitung einen Messlöffel, Entkalker und einen Wasserfilter, die beiden letzten mit dem Zusatz „falls vorgesehen“. Ob sie bei der ECAM22.110.B im Karton liegen, würden wir beim Auspacken prüfen.

Die Anleitung empfiehlt diesen Wasserfilter, in ihrer Zubehörliste Teil C3. Liegt keiner bei, verkaufen ihn die autorisierten Kundendienststellen. Bei normalem Gebrauch hält er zwei Monate, vor jeder Entkalkung kommt er heraus.

Bezifferbar sind die Folgekosten nur zum Teil. Ein De’Longhi-Entkalker wie der EcoDecalk steht in unserer Preisbox mit ca. 7,98 Euro für 500 ml, bei 100 ml je Durchgang sind das rund 1,60 Euro je Anwendung. Aufs Jahr hochrechnen kannst du das erst, wenn du weißt, wie oft deine Maschine zum Entkalken auffordert. Wer den Filter durchgehend nutzt, braucht sechs Stück im Jahr; einen Preis setzen wir dafür nicht an, solange der passende Filtertyp offen ist. Reinigungstabletten sieht die Anleitung nicht vor.

Nach diesen Punkten haben wir in Produktseite, Anleitung, Sicherheitsheft und Datenblatt gesucht, ohne Ergebnis:

  • Pumpenbauart und Druck am Kaffeemehl beim Brühen
  • Brühtemperatur in Grad
  • Aufheizzeit bis zum ersten Kaffee
  • Lautstärke in Dezibel
  • ein Entkalkungsintervall in Wochen oder Tassen
  • Typ und Artikelnummer des passenden Wasserfilters
  • ob sich die Dampfdüse schwenken lässt
  • der Verstellbereich des Kaffeeauslaufs
  • die Kabellänge
  • Werkstoff von Mahlwerk, Brühgruppe, Tank und Abtropfschale; für das Gehäuse steht im Datensatz Kunststoff
  • wie lange es Ersatzteile gibt
  • wann die Baureihe auf den Markt kam

Magnifica S, Solo, LatteGo oder E8?

Modell Der Unterschied Preis Unsere Wertung Nimm dieses, wenn
DeLonghi Magnifica S ECAM22.110.B (dieses) Dampfdüse von Hand, Brühgruppe zum Herausnehmen ca. 319,90 € 8,3 du vor allem Espresso trinkst und Milch nur ab und zu selbst aufschäumst
Melitta Solo weder Dampfdüse noch Heißwasser, 20 cm breit ca. 268,98 € 8,2 du nie Milch aufschäumst und jeder Zentimeter Breite zählt
Philips LatteGo 5400 LatteGo-Milchsystem aus zwei Teilen ohne Schläuche ca. 424,48 € 8,6 du jeden Tag Cappuccino per Knopfdruck willst
Jura E8 fest verbaute Brüheinheit, gereinigt per Tablettenprogramm ca. 1.049 € 9,4 du die Brühgruppe nie selbst herausnehmen willst

Die Preise sind Richtwerte aus unseren Preisboxen, Stand September 2026, und können am Kauftag abweichen. Die Wertung ist unsere redaktionelle Einschätzung aus Datenblättern und Anleitungen; gemessen haben wir an keinem der vier Geräte.

Wann die Magnifica S passt, und wann ein anderes Gerät

Trinkst du nie Milch und zählt jeder Zentimeter, lohnt der Blick auf die Melitta Solo. Sie ist laut Melitta 20 Zentimeter breit, 4 weniger als die Magnifica S, und kostet in unserer Preisbox rund 51 Euro weniger. Dafür hat sie weder Dampfdüse noch Heißwasserausgabe, ihr Tank fasst 1,2 Liter, ihr Bohnenbehälter 125 Gramm. Die Brühtemperatur gibt Melitta in Grad an, 85, 90 oder 95 °C. Für einen Haushalt mit Teetrinkern würden wir wegen des Heißwassers bei der Magnifica S bleiben.

Ab drei Cappuccini am Tag raten wir zu einem automatischen Milchsystem. Die Philips LatteGo 5400 kostet in unserer Preisbox rund 105 Euro mehr, ihr LatteGo besteht laut Philips aus zwei Teilen ohne Schläuche, die alle in die Spülmaschine dürfen. Zwei Milchgetränke gleichzeitig macht sie laut Philips allerdings nicht. Wer bei De’Longhi bleiben will, findet LatteCrema Hot, ein Touchdisplay und 18 Getränke in der Magnifica Plus, zahlt in unserer Preisbox aber rund 330 Euro mehr, also gut das Doppelte.

Willst du die Brühgruppe nie in die Hand nehmen, ist die Magnifica S die falsche Wahl. Bei der Jura E8 ist die Brüheinheit fest verbaut, gereinigt wird sie über ein Programm mit Reinigungstablette, das laut Jura nach 180 Zubereitungen oder 80 Einschaltspülungen ansteht. In unserer Preisbox liegt die E8 rund 729 Euro über der Magnifica S, beim mehr als Dreifachen.

Für die Teeküche im Büro scheidet sie nach dem Sicherheitsheft aus. Dort heißt es: „Dieses Gerät ist ausschließlich für den Hausgebrauch bestimmt. Der Gebrauch ist nicht vorgesehen in: Räumen, die als Küchen für das Personal von Geschäften, Büros und anderen Arbeitsbereichen eingerichtet sind, in landwirtschaftlichen touristischen Einrichtungen, Hotels, Zimmervermietungen, Motels und sonstigen Übernachtungsbetrieben.“ Eine vermietete Ferienwohnung fällt nach unserer Lesart unter die Zimmervermietungen.

Datenblatt

Technische Daten: Magnifica S ECAM 22.110

MahlwerkLaut Amazon-Herstellertext Kegelmahlwerk mit 13 Stufen; Knopf mit Ziffern 7, 5, 3, 1 und Zwischenmarken
MilchsystemDampfdüse mit abnehmbarem Milchaufschäumer, Bedienung von Hand
BrühgruppeEntnehmbar, unter fließendem Wasser abspülbar
Bohnenbehältermax. 250 g (Anleitung)
Wassertank1,8 l, entnehmbar
BedienungVier Direktwahltasten mit Symbolen, Drehknopf für die Kaffeestärke, kein Display
Pumpendruck15 bar bzw. 1,5 MPa (Herstellerangabe)
Maße24 x 43 x 35 cm (B x T x H) laut Anleitung
PflegeEntkalkungsprogramm (ca. 45 min); Wasserhärte laut Produktseite programmierbar, Bedienweg nicht beschrieben
Im Detail bewertet

Bewertung im Detail

Verarbeitung
7.8
Leistung
8.2
Handhabung
8.4
Preis-Leistung
9.3

Vorteile

  • ✓Entnehmbare Brühgruppe, monatlich ohne Reinigungsmittel unter dem Hahn zu spülen
  • ✓Mahlgrad in Stufen verstellbar, laut Anleitung werkseitig voreingestellt
  • ✓Vier Direktwahltasten für eine oder zwei kleine oder große Tassen, Kaffeemenge je Taste speicherbar
  • ✓Heißwasser über den Milchaufschäumer, etwa für Tee

Nachteile

  • ✗Milch schäumst du an der Dampfdüse von Hand, ca. 100 ml je Cappuccino, und den Aufschäumer nimmst du nach jedem Gebrauch zum Reinigen ab
  • ✗Laut De'Longhi nur zwei Kaffeegetränke, Espresso und Espresso Lungo, dazu Heißwasser
  • ✗Kein Display, nur Symboltasten und Kontrolllampen; die Kaffeetemperatur gibt es in zwei Stufen ohne Gradangabe
  • ✗Die Produktseite führt eine programmierbare Wasserhärte, die Bedienungsanleitung beschreibt aber keinen Weg, sie einzustellen
Im Vergleich

Magnifica S ECAM 22.110 im Vergleich

DeLonghi Magnifica S ECAM 22.110Magnifica S ECAM 22.110Jura E8E8Jura E6E6
Gesamtwertung8.3/109.4/109.2/10
Preis319,90 €1.049,00 €699,00 €
Verarbeitung7.89.69.3
Leistung8.29.69.4
Handhabung8.49.29.0
Preis-Leistung9.38.09.1
TypVollautomatVollautomatVollautomat
Dieses ModellAnsehen →Ansehen →
Unser Fazit

Fazit

Die Magnifica S passt, wenn du vor allem Espresso und Lungo aus Bohnen trinkst und höchstens ein oder zwei Milchgetränke am Tag selbst an der Dampfdüse aufschäumst. Die Brühgruppe nimmst du mindestens einmal im Monat heraus und spülst sie von Hand, Heißwasser für Tee hat sie. Wer jeden Tag mehrere Cappuccini will, nimmt ein Gerät mit automatischem Milchsystem wie die Philips LatteGo 5400 oder die Magnifica Plus.

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Zuletzt geprüft: 3.10.2026· Redaktionelle Bewertung nach unserer Bewertungsmethodik

KI-HinweisDieser Text entstand mit KI-Unterstützung und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die Bilder auf dieser Seite sind nicht KI-generiert.Wie wir KI einsetzen

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Magnifica S ECAM 22.110

Kurze, klare Antworten rund um Kauf, Nutzung und Pflege von Magnifica S ECAM 22.110.

Was unterscheidet die ECAM22.110.B von den anderen Magnifica S?

Vor allem Farbe, Oberfläche und Preis. De'Longhi führt in der Unterkategorie Magnifica S fünf Geräte. Die ECAM22.110.SB hat dieselben Kerndaten, ihre Oberfläche heißt Painted statt Glossy, die ECAM22.110.W ist weiß. Für die ECAM11.112.B steht als Gewicht 8.417, für die ECAM22.140.B als Maß 236x429x348, beides ohne Einheit. Am 1. Oktober 2026 kosteten im De'Longhi-Shop die .W und die 22.140.B je 299 Euro, die 11.112.B 319 Euro und die .SB 349 Euro, so viel wie die schwarze 22.110.B.

Kann ich vorgemahlenen Kaffee verwenden, etwa entkoffeinierten?

Ja, aber nur tassenweise. Du drehst den Drehknopf B6 bis zum Anschlag nach links auf das Messlöffel-Symbol und gibst höchstens einen gestrichenen Messlöffel Pulver in den Einfüllschacht. Zwei Tassen auf einmal gehen mit Pulver nicht. Pulver in die ausgeschaltete Maschine zu geben, verbietet die Anleitung ebenso wie Bohnen im Schacht.

Kann ich Hafer- oder Sojadrink aufschäumen?

Ja. Das Sicherheitsheft erlaubt neben Kuhmilch ausdrücklich Getränke pflanzlichen Ursprungs, sofern sie nach den Angaben ihres Herstellers aufbewahrt werden. Bei Kuhmilch nennt es pasteurisierte und UHT-Milch, Rohmilch ist ausgeschlossen. Wie gut der Schaum gelingt, hängt laut Anleitung von Typ, Marke, Zutaten und Nährwerten ab. Für Allergiker steht im Heft ein wichtiger Satz: Die Reinigungssysteme aus der Anleitung garantieren nicht die vollständige Beseitigung von Allergenen. Bei einer gebrauchten Maschine lohnt deshalb die Frage, was darin schon aufgeschäumt wurde.

Darf ein Teil der Magnifica S in die Spülmaschine?

Nach der Bedienungsanleitung nein. Kapitel 13.1 hält fest, dass keiner der Bestandteile der Kaffeemaschine im Geschirrspüler gereinigt werden darf, und die Kurzanleitung zeigt bei den abnehmbaren Teilen einen durchgestrichenen Geschirrspüler. Die Produktseite weicht davon ab: Dort darf der Kaffeesatz-Auffangbehälter in die Spülmaschine, nur die restlichen Teile seien nicht spülmaschinenfest. Zwei von drei Herstellerquellen sagen also nein. Wir würden auch den Satzbehälter von Hand spülen.

Lässt sich die Wasserhärte einstellen?

Laut Produktseite ja, wie es geht, bleibt offen. De'Longhi listet dort eine programmierbare Wasserhärte, die Bedienungsanleitung vom März 2024 hat dafür weder ein Kapitel noch einen Bedienschritt, und Härtestufen tauchen in keiner Quelle auf. Sprudelwasser und destilliertes Wasser schließt das Sicherheitsheft aus, in den Tank gehört nur frisches Wasser. Ihre Empfehlung für den Wasserfilter, in ihrer Zubehörliste Teil C3, begründet die Anleitung mit mehr Kaffeegenuss und optimierten Betriebseigenschaften der Maschine. Den Bedienweg würden wir vor dem Kauf bei der De'Longhi Service-Line erfragen, die die Garantieseite mit 06102 5790888 angibt, erreichbar montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.

Wie setze ich den Wasserfilter richtig ein?

Erst ausspülen, dann einstellen, dann durchlaufen lassen. Laut Anleitung spülst du den Filter unter etwa einem halben Liter fließendem Wasser, drehst die Kalenderscheibe auf zwei Monate, tauchst ihn in den gefüllten Tank, setzt ihn ein und lässt mindestens 500 ml Heißwasser ausgeben. Ungeöffnete Filter lagerst du kühl, trocken und vor Sonnenlicht geschützt, geöffnete verwendest du sofort. Steht die Maschine mit eingesetztem Filter still, hält er höchstens drei Wochen.

Wie viel Strom braucht die Magnifica S, wenn sie nichts tut?

Laut Produktdatenblatt höchstens 0,5 Watt im Stand-by und höchstens 0,3 Watt im Off-Modus, in den Stand-by wechselt sie nach weniger als 30 Minuten. Das Blatt trägt keinen Modellnamen, es ist ein Sammelblatt. Die Auto-Abschaltung stellst du auf 15 oder 30 Minuten oder auf 1, 2 oder 3 Stunden; eine längere Zeit erhöht laut Datenblatt den Verbrauch. Zum Sparen rät die Anleitung zu drei Dingen: Abschaltung auf 15 Minuten, Energiesparmodus an und entkalken, sobald die Maschine es anfordert.

Was muss ich nach ein paar Tagen Pause tun?

Nach mehr als drei bis vier Tagen ohne Gebrauch rät die Anleitung dringend, vor dem ersten Kaffee zwei oder drei Spülvorgänge mit der Spültaste zu starten und einige Sekunden Heißwasser auszugeben; Wasser im Kaffeesatzbehälter ist danach normal. Das Sicherheitsheft ist strenger. Dauert die Pause länger als drei Tage, leerst du den Tank und nutzt, falls das Modell sie hat, eine Funktion zum Entleeren des Wasserkreislaufs. Beim Wiedereinschalten werden Heißwasser, Dampf und heißer Kaffee zubereitet und weggeschüttet.