Die kurze Antwort: Dein Budget entscheidet weniger, als die Preislisten vermuten lassen. Die Stiftung Warentest schreibt (Stand 17.07.2026), minimalistische Vollautomaten für etwa 280 bis 630 Euro stünden den teureren bei Espresso oft in nichts nach. Wichtiger sind der Handgriff nach dem Milchgetränk, die Brühgruppe und die Folgekosten.
Im Katalog dieser Seite stehen 18 Vollautomaten, ihre Richtpreise reichen von ca. 229 bis ca. 1.049 Euro (meist Stand September 2026). Die Zahlen unten stammen aus unseren Reviews, aus Bedienungsanleitungen und aus frei lesbaren Teilen der Stiftung Warentest. Wir haben kein Gerät in der Hand gehabt und nichts gemessen. Wo ein Wert aus einer Rechnung stammt, steht das dabei.
Was kostet ein Vollautomat, und was bekommst du dafür?
Eine feste Preisgrenze, ab der ein Vollautomat gut wird, belegt keine Quelle. Die Stiftung Warentest prüft ausdrücklich, ob Preis und Qualität zusammenhängen, und schreibt, aus denselben Espressobohnen lieferten die Maschinen teils deutlich unterschiedlich gute Qualität. Ihre Preise stammen laut Methodik von Geizhals.
Unser Katalog sortiert sich so:
| Preisband (Richtpreis) | Geräte im Katalog | Milch | Brühgruppe |
|---|---|---|---|
| unter 400 Euro | Tchibo Esperto mini 229, Grundig KVA 6230 229,99, Melitta Solo 268,98, De’Longhi Magnifica S 319,90 | Dampfdüse von Hand (Magnifica S, Grundig) oder gar keine (Solo, Esperto mini) | bei allen vier entnehmbar |
| 400 bis 800 Euro | 13 Geräte, von Philips 5400 (424,48) bis Siemens EQ600 (779) | bei allen 13 automatisch | bei zwölf entnehmbar, bei der Jura E6 fest verbaut |
| über 800 Euro | Jura E8 (1.049) | automatisch, Spülung startet von selbst | fest verbaut |
Die Geräte unter 400 Euro haben also alle eine entnehmbare Brühgruppe. Was ihnen fehlt, ist fast immer der Milchautomat. Preise von Preisbox und Hersteller weichen teils stark ab: Die Jura E6 steht bei uns mit 699 Euro, im JURA-Onlineshop standen am 24.09.2026 dagegen 899 bis 979 Euro, und die unverbindliche Empfehlung laut Jura-Mitteilung vom 12.08.2025 lag ebenfalls dort. Prüfe den aktuellen Preis beim Händler.
Unsere Einschätzung: Fang nicht beim Budget an, sondern bei der Frage, ob du Milchgetränke trinkst. Alles Weitere folgt daraus.
Milchsystem: vier Bauarten, vier Handgriffe
Ob ein Milchsystem bequem ist, entscheidet sich danach, was du nach dem Getränk tun musst. Der Katalog kennt vier Bauarten.
Beim Schlauch aus einem externen Gefäß liegen die Geräte weit auseinander. Die Jura E6 hat einen Drehknopf je Milchgetränk und verlangt die tägliche Reinigung mit Jura-Milchsystem-Reiniger (ca. zwei Minuten). Bei der Jura E8 startet die Spülung 15 Minuten nach dem Getränk von selbst. Siemens EQ600 und EQ6 plus reinigen nach jedem Bezug mit Dampf, Nivona spült nach Milchgetränken mit umgestecktem Schlauch. Die Saeco-Modelle GranAroma und Xelsis haben einen Behälter mit 0,6 l, den Cappuccinatore zerlegst du wöchentlich.
Dann gibt es die Karaffe an der Maschine (Rivelia, Dinamica Plus, Magnifica Plus). Bei der Rivelia ist sie zerlegbar und spülmaschinenfest. Die LatteGo von Philips (5400 und 5500) kommt ohne Schlauch aus, besteht laut Philips aus zwei Teilen (die Anleitung zählt zusätzlich einen Aufbewahrungsdeckel) und wird nach jedem Milchgetränk abgenommen und gespült. Die vierte Bauart ist die Dampfdüse von Hand bei Magnifica S und Grundig KVA 6230: Der Aufschäumer kommt nach jedem Gebrauch ab und wird gereinigt.
Die Stiftung Warentest rät laut ihrem Hygiene-Artikel vom 27.07.2026 für alle Milchsysteme dasselbe: nach jedem Milchgetränk spülen, die Teile laut Gebrauchsanleitung von Hand zerlegen, Satzbehälter und Abtropfschale täglich leeren, sonst drohe Keimbildung. Dass ein Schlauchsystem pauschal mehr Aufwand macht als eine Düse, lässt sich deshalb nicht sagen. Siemens spült das Milchsystem nach jedem Bezug automatisch mit Dampf (autoMilk Clean), beim EQ6 plus verlangt die Anleitung trotzdem Reinigung nach jeder Verwendung. Die Düse der Magnifica S verlangt Handarbeit.
Behörden haben Milch aus gewerblichen Kaffeeautomaten untersucht: Das Kantonale Labor Zürich fand am 07.07.2025 in 4 von 15 Proben Enterobacteriaceen über dem Richtwert. Das waren Gastronomiegeräte, keine Haushaltsmaschinen, aber es zeigt, wo in milchführenden Teilen Keime entstehen können. De’Longhi gibt für seine Karaffen Fristen vor: Heiße Milch höchstens 2 Tage im Kühlschrank, kalte höchstens 1 Tag, danach leeren, zerlegen, reinigen. Das Wasser im Tank soll bei Heißgetränken mindestens alle 3 Tage gewechselt werden.
Ob Dampfdüse oder Automat den feineren Schaum macht, haben wir in keiner Quelle belegt gefunden. Zu Temperatur und Fettgehalt der Milch steht mehr im Ratgeber Milch aufschäumen.
Brühgruppe: entnehmbar oder nicht?
16 der 18 Geräte haben eine entnehmbare Brühgruppe. Fest verbaut sind nur die Jura E6 und E8. Bei der E6 steht “fest verbaut” nicht wörtlich in der Anleitung, wir schließen es daraus, dass sie die Einheit nirgends als herausnehmbares Teil führt. Gereinigt wird sie per Tablettenprogramm, das nach 180 Zubereitungen oder 80 Einschaltspülungen anfordert und ca. 20 Minuten läuft.
Die Rhythmen der anderen Hersteller liegen weit auseinander. Wöchentlich spülen sollst du bei Philips 5500, Saeco Xelsis und Tchibo Esperto mini. De’Longhi und Nivona schreiben mindestens einmal im Monat vor, nur mit Wasser und nie im Geschirrspüler. Siemens nennt beim EQ600 regelmäßiges Reinigen ohne Zahl und ohne Spülmittel. Beim Philips 5500 kommen monatlich eine Fettlöser-Tablette und alle zwei Monate Fetten dazu.
Die Stiftung Warentest führt wöchentliches Abspülen nur als Empfehlung “vieler Anbieter” auf. Eine Wartung im Fachbetrieb alle ein bis zwei Jahre rät ihre Redaktion in einer Antwort auf einen Leserkommentar (08.01.2026).
Dass eine entnehmbare Brühgruppe Ablagerungen vorbeugt oder die Lebensdauer verlängert, haben wir nicht belegt gefunden. Die häufigsten Schäden waren 2018 laut Werkstätten andere (siehe unten). Jura meldet für die E6 in seiner Mitteilung vom 12.08.2025 Sehr gut bei Reinigen und Entkalken, das ist eine Herstellerangabe. Das Tablettenprogramm ist bei Jura das vorgesehene Verfahren, keine Notlösung. Und weil die Einheit je nach Hersteller Brühgruppe oder Brüheinheit heißt, übersieht eine Suche nach nur einem der Wörter Geräte.
Mahlwerk: was sich vergleichen lässt und was nicht
Die Hersteller nennen unterschiedliche Werkstoffe. Siemens beschreibt das Mahlwerk der EQ6 plus im Datenblatt als “aus verschleißfreier Keramik”. Philips und Saeco geben 100 Prozent Keramik und 12 Stufen an, für den Xelsis laut Philips mindestens 20.000 Tassen. Nivona verbaut ein Kegelmahlwerk aus gehärtetem Stahl, Melitta, Grundig und Tchibo nennen Stahl oder Edelstahl. Jura (nur die Bezeichnung P.A.G.2) und De’Longhi nennen keinen Werkstoff.
Eine unabhängige Messung zu Wärme, Verschleiß oder Geschmack von Keramik gegen Stahl in Haushalts-Vollautomaten haben wir nicht gefunden. Die Aussage, Keramik sei härter, aber spröder als Stahl, ist Redaktionswissen aus unserem Xelsis-Review und keine Herstellerangabe. Nivona nimmt Schäden durch Fremdkörper im Mahlwerk, etwa Steine, von der Garantie aus.
Auch die Stufenzahl sagt wenig. Die Stiftung Warentest beurteilt den Mahlgrad nach der Korngrößenverteilung des Pulvers in gröbster und feinster Einstellung. Unser Katalog reicht von 5 Stufen (Melitta) über 7 (Jura E6) und 12 (Philips, Saeco) bis 13 (Grundig, Rivelia laut Katalog). Wie du den Mahlgrad einstellst, steht im Ratgeber Kaffeevollautomat einstellen.
Folgekosten: Rechnung mit Katalogpreisen
Pauschale Jahreskosten gibt es nicht, dazu sind die Systeme zu verschieden. Die Stiftung Warentest nennt für Wasserfilter gut 40 bis über 100 Euro im Jahr (27.07.2026) und hält regelmäßiges Entkalken in der Regel für günstiger. Unsere Rechnung mit Preisen vom September 2026:
| Posten | Preis | Jahresrechnung |
|---|---|---|
| De’Longhi-Filter DLSC002 | 7,49 Euro je Filter, Wechsel etwa alle 2 Monate | sechs im Jahr: 44,94 Euro |
| Siemens BRITA Intenza | 19,99 Euro für drei, 50 l oder höchstens 2 Monate | sechs im Jahr: rund 40 Euro |
| Philips AquaClean | 19,99 Euro für zwei, bis 95 l oder höchstens 3 Monate | mindestens vier im Jahr: rund 40 Euro |
| Nivona CLARIS | 13,95 Euro einzeln, 39,95 Euro das Dreierset, rund 50 l oder 2 Monate | sechs im Jahr: 79,90 Euro im Set |
| Jura CLARIS Smart+ | 46,99 Euro für drei (15,66 je Patrone) | hängt an Litern und Härte, siehe unten |
Jura wechselt nur nach Menge: 65 l bei 1 bis 5 °dH, 40 l bei 26 bis 30 °dH. Bei angenommenen 365 Litern im Jahr (ein Liter am Tag, eine Setzung unserer Rechnung) wären das 6 Patronen bei weichem Wasser (rund 94 Euro) oder 10 bei hartem (rund 157 Euro). Zu den Filtern gibt es Reviews: De’Longhi DLSC002 und Siemens BRITA Intenza. Wie hart dein Wasser ist, sagt der Versorger, mehr dazu im Ratgeber Wasserhärte und Kaffee.
Beim Entkalken kostet der De’Longhi EcoDecalk (7,98 Euro für 500 ml, fünf Anwendungen) rund 1,60 Euro je Entkalkung. Die 3-Phasen-Tabletten von Jura (9,99 Euro für 6) kommen auf rund 1,67 Euro je Reinigung. Wie oft entkalkt wird, steht in den Quellen für diese Rechnung nicht als feste Zahl: Bei den meisten Geräten meldet es die Maschine nach Härteeinstellung, Betriebszeit oder Bezügen. Eine Ausnahme ist die Melitta CI Touch, für die die Anleitung ohne Wasserfilter alle 3 Monate nennt. Details im Ratgeber Entkalken und Reinigen.
Der größte Posten kann das Milchsystem sein. Für die Jura E6 haben wir bei vier Bezügen am Tag mit einem Milchgetränk rund 272 Euro im Jahr gerechnet, ohne Filter. Zwei Drittel davon entfallen auf den Milchreiniger: Eine Flasche (14,99 Euro) reicht für 30 Reinigungen, wer täglich Milch macht, braucht gut zwölf. Das ist ein Beispielprofil, kein Durchschnitt.
Bohnen kommen obendrauf. Zwei Bezüge am Tag sind 730 im Jahr. Mit den 7 bis 11 g je Tasse, die Nivona nennt, sind das rund 5 bis 8 kg. Bei den Kilopreisen unserer Bohnen-Reviews (13,63 bis 35,95 Euro) ergeben sich rund 70 bis 290 Euro im Jahr. Für geöffnete Packungen rät die Stiftung Warentest, die Bohnen binnen weniger Wochen zu verbrauchen. Grundlagen zur Auswahl stehen im Ratgeber Bohnen-Grundlagen.
Wie lange hält ein Vollautomat?
Eine belastbare aktuelle Zahl gibt es nicht. Die letzte unabhängige Angabe stammt von der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2018, Datenbasis waren das Netzwerk freier Werkstätten und eine Befragung von Lesern und Werkstätten: Vollautomaten gehen im Schnitt nach fünf Jahren kaputt, dreimal in zehn Jahren. Rund ein Drittel der Reparaturwünsche dort betraf Kaffeevollautomaten, in 84 Prozent der Fälle wurde repariert. Häufigste Schwachstellen waren die Heizung (im Schnitt 145 Euro), verschlissene Ventile (100 Euro) und die Pumpe (110 Euro). Die Stiftung rechnete vor: Ein Gerät für 810 Euro mit drei Reparaturen zu je 118 Euro, die erste nach fünf Jahren, kostet in zehn Jahren weniger als zwei Neugeräte.
Die Hersteller kalkulieren anders und in anderen Einheiten (Umfrage 2018, keine Messung): De’Longhi 7 Jahre, Jura 20.000 Bezüge, Melitta mindestens 15.000, Miele rund 25.000. BSH und Philips gaben keine Auskunft. Bei Ersatzteilen nennt die Siemens-Anleitung des EQ600 Original-Ersatzteile bis zu 10 Jahre nach Inverkehrbringen. Die Stiftung Warentest bewertet die Reparierbarkeit inzwischen mit: Ein Experte beurteilt die Anbieterangaben, dazu kommen Reparaturversuche an Heizung, Pumpe und den Dichtungen an Brühgruppe und Wassertank. Die Ergebnisse liegen hinter der Bezahlschranke.
Wie schnell eine Reparatur geht, schwankt stark. Die Stiftung schickte 2021 Vollautomaten mit denselben drei präparierten Fehlern an neun Dienste, die Wartezeiten reichten von vier Werktagen bis zu zwölf Wochen. Der frühere Text dieser Seite nannte “fünf bis acht Jahre”. Für diese Spanne fanden wir keine Quelle, deshalb steht sie nicht mehr da.
Garantie: Kauf beim Fachhändler zählt
Jura (25 Monate) und Nivona (24 Monate) binden ihre Herstellergarantie an den Kauf bei einem autorisierten Fachhändler. Nivona verlangt zusätzlich Kauf und Betrieb in der EU. Jura nimmt Verschleißteile wie Dichtungen, Mahlscheiben und Ventile aus, Nivona Dichtungen und Ventile sowie Filter und Reinigung als Verbrauchsmaterial. Das ist ein Grund, vor dem Kauf auf den Verkäufer zu achten, vor allem bei Preisen, die weit unter dem Herstellershop liegen.
Aufstellen: Maße und Tank
Miss die Nische, bevor du bestellst. De’Longhi verlangt 15 cm Freiraum über dem Gerät. Bei der Rivelia (390 mm hoch) heißt das 54 cm bis zur Schrankunterkante, bei der Dinamica Plus 380.95 51 cm. Der Tchibo Esperto mini (ca. 16 x 40 x 30,5 cm) braucht 150 mm Wandabstand, so ergeben sich rund 46 cm Stellbreite, und sein Tank wird laut Anleitung nach oben herausgezogen.
Die Tanks im Katalog fassen 1,1 bis 2,2 Liter: Nivona ca. 2,2 l, Grundig 2,0 l, Jura 1,9 l (ohne Filter), Rivelia 1,4 l, Melitta Solo 1,2 l, Esperto mini ca. 1,1 l. Die Gehäusehöhe ohne Herstellerabstand liegt bei Nivona bei 34 cm, bei Jura bei 34,8, bei Philips bei 37,7 und bei Siemens bei 38,2 (laut unserer Vergleichsseite).
Profile, App und Getränkezahlen
Getränkezahlen zählt jeder Hersteller anders. Siemens rechnet App-Programme mit: Der EQ600 hat 22 Getränke im Gerät und 41 mit der Home-Connect-App, 19 davon nur über die App. De’Longhi nennt für die Rivelia 16 und 8, Philips zählt den Reisebecher mit. Als Vergleichsmaß taugt die Zahl deshalb nicht.
Bei den Profilen sind die Reviews genauer. Der Philips 5400 speichert vier Profile plus Gast und kommt ohne App aus, der 5500 hat zwei plus Gast, die Saeco GranAroma vier plus Gast. Beim 5400 landen die Einstellungen nach jedem Bezug im aktiven Profil.
Was die Stiftung Warentest prüft, und was wir daraus nicht ableiten
Die Seite der Stiftung vom 17.07.2026 führt 36 Geräte, 13 davon neu, die Qualitätsurteile reichen von Gut bis Befriedigend. Wer vorn liegt, steht hinter der Bezahlschranke, deshalb nennen wir keinen Sieger. Die Gewichte sind frei lesbar: Espresso 20, Cappuccino 20, täglicher Gebrauch 20, Handhabung 20, Umwelteigenschaften 10, Schadstoffe 5 und Sicherheit 5 Prozent. Vier Kaffeesommeliers verkosten zuerst in Werkseinstellung, dann nach eigener Optimierung. Unter Handhabung fällt das Reinigen von Milchsystem und Brüheinheit, unter Umwelt die Frage, ob der empfohlene Entkalker Sulfamidsäure enthält. Ältere Ergebnisse aus dem Programm bis 12/2025 sind laut Seite nicht vergleichbar.
Herstellerwerbung musst du einordnen. Jura schreibt in einer Mitteilung vom 12.08.2025, die E6 habe in der Online-Veröffentlichung vom Juni 2025 das Urteil Gut (2,0) und “einen ersten Platz” erhalten. Beschrieben ist die Vorgängervariante mit elf Spezialitäten, die heutige E6 ED hat 17. De’Longhi nennt die Rivelia in seinem Newsroom (21.11.2024) Sieger der Stiftungsprüfung, die heutige Platzierung haben wir nicht nachgelesen.
Vollautomat, Siebträger oder Portionsmaschine?
Wenn du dir unsicher bist, ob ein Vollautomat überhaupt zu dir passt, hilft der Vergleich Vollautomat oder Siebträger. Wer Kapseln oder Pads erwägt, findet die Kostenrechnung in Kapsel oder Pad. Wie du bei einer Bohnenmaschine nachjustierst, wenn die Tasse zu dünn oder zu bitter ist, steht nicht hier, sondern in Kaffeevollautomat einstellen. Für Siebträger gibt es die Siebträger-Kaufberatung.
Welches Gerät passt zu welchem Haushalt?
Aus den Zahlen oben folgt eine Reihenfolge der Fragen: Milch ja oder nein, wie viel Handarbeit nach dem Getränk, wie viel Platz, wie viel Folgekosten.
| Modell | Der Unterschied | Preis | Unsere Wertung | Nimm dieses, wenn |
|---|---|---|---|---|
| Tchibo Esperto mini | kein Milchsystem, 16 cm breit | ca. 229 Euro | 8,0 | du schwarzen Kaffee trinkst und wenig Platz hast |
| De’Longhi Magnifica S | Dampfdüse von Hand | ca. 319,90 Euro | 8,3 | du höchstens ein oder zwei Milchgetränke am Tag machst |
| Philips LatteGo 5400 | LatteGo aus zwei Teilen, ohne Schläuche | ca. 424,48 Euro | 8,6 | du die Milch nach jedem Getränk selbst spülen willst, aber ohne Schlauch |
| De’Longhi Rivelia | zwei Bohnenbehälter zu 250 g, ein Mahlwerk | ca. 660 Euro | 8,9 | du zwischen zwei Sorten wechselst |
| Siemens EQ600 | Schlauch mit Dampfreinigung nach jedem Bezug | ca. 779 Euro | 8,8 | der Handgriff nach dem Milchgetränk wegfallen soll |
| Jura E8 | Spülung startet nach 15 Minuten von selbst, Brüheinheit fest verbaut | ca. 1.049 Euro | 9,4 | du die Brühgruppe nicht herausnehmen willst und das Budget da ist |
Die Tabelle vergleicht Richtpreise vom September 2026. Die Wertung ist unsere redaktionelle Einschätzung aus Daten. Weitere Modelle stehen in der Bestenliste beste Kaffeevollautomaten 2026 und im Hub Kaffeevollautomaten.
Zwei Grenzen aus den Reviews: Die Magnifica S ist laut Review nur für höchstens ein oder zwei Milchgetränke am Tag sinnvoll. Die Jura E6 (ca. 699 Euro, 17 Spezialitäten) passt laut Review bis etwa acht Bezüge am Tag, davon höchstens ein oder zwei mit Milch. Die Nivona NICR 790 (ca. 750 Euro) hat einen 2,2-Liter-Tank und saugt Milch aus einem Gefäß deiner Wahl.
Wenn du dich nicht festlegen magst, grenzt der Kaffee-Finder mit wenigen Fragen ein.
